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Spuren von Wirklichkeit
Sprechmaschinen, Musikkonserven und das Tonstudio

Ständige Ausstellung

Technische Sammlungen Dresden


Im Mittelpunkt der Ausstellung „Spuren von Wirklichkeit“ auf einer Fläche von 250 qm steht die Technik von Speichern für Sprache, Musik und andere Geräusche. Die Verwendung der gleichen und die Entwicklung anderer Speichermedien für die Aufnahme und die Bewahrung von Bildern, Bewegungen, Texten und Funktionsprogrammen ist ein entscheidender Ausgangspunkt der konzeptionellen Überlegungen und wird in der Ausstellung an verschiedenen Punkten durch repräsentative Objekte verdeutlicht. Historisch setzt die Ausstellung - nach einem knappen Rückblick auf programmgesteuerte Musikinstrumente - dort ein, wo mit dem Nadelton (Edisons Phonograph) erstmals die Spuren realer Geräusche gespeichert werden, um an einem anderen Ort oder zu einer anderen Zeit analoge Geräusche reproduzieren zu können. Zeitlich endet sie bei den digitalen Speichertechniken der Gegenwart, die in den interaktiven Teilen der Ausstellung zum Einsatz kommen und dort sowohl Anschauungsobjekt als auch Ausstellungswerkzeug sind.

Der thematische Bogen reicht von der Speicherung, Vervielfältigung und Reproduktion von „realen“ oder „natürlichen“ akustischen Ereignissen über die Manipulation der gespeicherten Information im Aufnahme- oder Wiedergabeprozess bis zur Erzeugung neuer, synthetischer Klänge. Die Ausstellung zeigt eine große Auswahl von Sprech- und Musikmaschinen sowie historischen Tonträgern aus der umfangreichen Museumssammlung, u.a. das zu Beginn der 1920er Jahre von der Popper & Co. in Leipzig gebaute Piano-Orchestrion „The Happy Jazzband“ mit automatischen Trommeln, Becken, Triangeln, einige der ältesten Phonographenwalzen und Grammophonplatten aus den 1890er Jahren und ein von einem Dresdner Ingenieur in den 1950er Jahren selbst gebautes Spulentonbandgerät. An drei Stationen der Ausstellung können die Besucher zahlreiche historische Tonaufnahmen hören und sich z.B. in frühe Beispiele einer experimentellen Maschinenmusik oder auch in einige Hits aus 100 Jahren Geschichte der Popmusik vertiefen.

Schließlich wurden mehrere Ausstellungsobjekte von der Restaurierungswerkstatt der Technischen Sammlungen dafür präpariert, dass die Ausstellungsgäste selbst einige herausragende Apparate aus der Entwicklung der Audiotechnik ausprobieren können, z.B. die mechanische Plattenspieldose „Kalliope“ aus den 1890er Jahren, einen Edison-Phonographen von 1902, das seinerzeit beliebte Tonbandgerät „Smaragd“ und eines der ersten Diktiergeräte mit Magnetplatten.

Impressionen

Impression


Informationen zum Museum

Technische Sammlungen Dresden
Junghansstraße 1 – 3
01277 Dresden
Internet: www.tsd.de
Di – Fr: 9 – 17 Uhr
Sa + So, Feiertage: 10 – 18 Uhr
Mo: geschlossen

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