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Requiem

Sonderausstellung
vom 9. Februar bis 26. April
Kunsthaus Dresden


Eine Ausstellung zeitgenössischer künstlerischer Perspektiven zu Trauer und Gedenken
Mit Arbeiten von Ulf Aminde (Berlin), Aram Balakjan (London), Marit Bente Norheim (Hirthals), Susan Donath (Dresden), Karolina Freino (Wroclaw), Tomas Espinosa (Bogota), Artúr van Balen (Berlin), Šejla Kamerić (Sarajevo), Simon Wachsmuth (Berlin) und spot_the_silence (Christian Obermüller und Rixxa Wendland)
Requiem ist eine Ausstellung zu aktuellen Perspektiven und neuen künstlerischen Formen des Gedenkens in Europa und Welt vor dem Hintergrund des 75. Jahrestages der Kriegszerstörung des Dresdens im Februar 1945. Trauer und Gedenken haben seit Jahrhunderten Formen und Rituale hervorgebracht, konkrete Orte und kollektive Erfahrungen, wie beispielsweise das Requiem. In ihrer Widmung an die Verstorbenen ging es zugleich darum, einen gemeinsamen Erfahrungsraum zu schaffen, der stets der Zukunft der Lebenden zugewandt war. Insofern ist auch das Requiem, der Epitaph oder die Gedenkstätte eine kulturelle Form, die Vergangenheit zu verarbeiten und einen gemeinschaftlichen Raum für – und eine Botschaft an – die Lebenden zu formulieren. Was bedeutet es, sich heute für einen angemessenen und zugleich zeitgemäßen Umgang mit einer Kultur des Gedenkens und der Trauer auseinanderzusetzen? Welchen Perspektiven sind es, die uns hierzu heute als Gesellschaften beschäftigen?
Während die individuelle Trauer mit einer konkreten Beziehung verbunden ist, richtet sich das Gedenken an die Gemeinschaft, um sie zu mahnen, und eine gemeinsame Position für die Zukunft zu stärken. Rassismus, Gewalt und Diskriminierung wie auch Erfahrungen von Krieg und Flucht sind gegenwärtige Perspektiven weltweit, zu denen sich aktuelle Gedenkperspektiven in Beziehung setzen müssen. Die Ausstellung Requiem im Kunsthaus Dresden zeigt neue künstlerische Perspektiven zu Trauer und Gedenken, die sich auf aktuelle Anlässe des Gedenkens wie auch der Trauer beziehen.
Requiem begleitet das mobile Gedenkprojekt und Kolloquium im Rahmen von #WOD und ist Teil des vom Kunsthaus initiierten Langzeitprojektes und der Zeitung „Ruhe in Frieden“, entwickelt im Rahmen der Bewerbung Dresden um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2025.

Impressionen

Impression

Abbildung: Susan Donath, Was bleibt, 2019, Foto: Susan Donath

Informationen zum Museum

Kunsthaus Dresden
Städtische Galerie für Gegenwartskunst
Rähnitzgasse 8
01097 Dresden
Internet: kunsthausdresden.de/
Das Museum bleibt bis zum 19.4.2020 geschlossen.
Di – Do: 14 – 19 Uhr

Fr – So, Feiertage: 11 – 19 Uhr
Mo: geschlossen



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