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Dresden plakativ! Kunst, Kommerz und Propaganda im Dresdner Plakat (1865–1990)

Sonderausstellung
vom 2. Juli 2011 bis 13. November 2011
Stadtmuseum Dresden


1865, zehn Jahre nach der Erfindung der Plakatsäule durch den Berliner Unternehmer Ernst Litfaß, wurden in Dresden die ersten Lifaßsäulen aufgestellt und zwei städtische „Afficheure“ (Plakatanschläger) verpflichtet.

Aus demselben Jahr stammt auch das früheste Plakat in der Sammlung des Stadtmuseums. Nahezu eineinhalb Jahrhunderte später ist das Plakat, trotz mannigfacher Wandlungen, noch immer das wichtigste Medium für Ankündigungen, für Konsum- und politische Werbung im öffentlichen Raum. Dem Verhältnis zwischen Plakatkunst, Produktwerbung und Propaganda sowie den im öffentlichen Raum nicht sichtbaren Gegenwelten seit Aufkommen des modernen Plakats wird sich die Sonderaustellung annehmen.
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In der Ausstellung werden etwa 150 Plakate - zumeist aus der reichen Sammlung des Stadtmuseums - vorgestellt. Der Bogen spannt sich vom frühen Schriftplakat und dem Kunstplakat der Jugendstilzeit über das im Stil der Neuen Sachlichkeit gehaltene Plakat der 1920er Jahre bis hin zu Propagandaplakaten aus den beiden Diktaturen und selbst gefertigten Unikaten aus der Spätzeit der DDR und aus dem „Wendejahr“ 1989/90.
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Der Ausstellung liegt eine chronologisch-thematische Gliederung zugrunde, über die der Besucher sowohl die Besonderheiten der jeweiligen Zeit, als auch die Entwicklung des Mediums Plakat einschließlich der Änderung der Plakatinhalte und Gestaltungsformen erschließen kann. Zugleich erhält er einen Einblick in Druckverfahren, lernt hervorragende Künstler und Gebrauchsgrafiker sowie bedeutende Dresdner Plakatanstalten und Plakatdruckereien kennen. Anknüpfend an aktuelle Diskussionen in der Gegenwart wird sich das Verhältnis von Öffentlichkeit (freier Meinungsäußerung) und Staatskontrolle (Zensur) wie ein „roter Faden“ durch die Exposition ziehen. Aufgrund des Publikumserfolges wurde die Ausstellung bis zum 13. November 2011 verlängert.
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Zur Exposition erschien ein Katalog mit Abbildungen der gezeigten Plakate und Beiträgen von Holger Starke und Hans-Ulrich Lehmann.

Als Kooperationspartner waren die Konrad-Adenauer-Stiftung – Bildungswerk Dresden, der Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die Friedrich-Ebert-Stiftung, Büro Dresden, und das Bürgermeisteramt, Abt. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Impressionen

Impression

Werbeplakat für Schuhpflegemittel „Eg-Gü“, 1954 Herausgeber: Eg-Gü-Werke Günthers Söhne GmbH, Dresden

Informationen zum Museum

Stadtmuseum Dresden
Wilsdruffer Straße 2
(Eingang Landhausstraße)
01067 Dresden
Internet: www.stadtmuseum-dresden.de/
Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr
Fr: 10 – 19 Uhr
Mo: geschlossen

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