
Tag des offenen Denkmals
Freie Besichtigung des Schillerhäuschens
10:00 bis 17:00

Tag des offenen Denkmals
Freie Besichtigung des historischen Gebäudes
10:00 bis 18:00
Beheimatet ist das Leonhardi-Museum in einem pittoresken Fachwerkhaus, das mit seinen Erkern und Türmchen, dem in Stein gehauenen gewaltigen Bergknappen an der Fassade und den malerischen Verzierungen aus Sprüchen und Reimen etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
In Teilen geht das Gebäude an der Grundstraße 26 in Loschwitz auf eine Wassermühle zurück, die an dieser Stelle bereits für das 16. Jahrhundert überliefert ist. Noch bis in die 1870er Jahre wurde hier Mehl gemahlen, bevor modernere Mühlen die Einstellung des Betriebes erforderten.
Als Eduard Leonhardi 1879 das ausgediente Mühlengrundstück kaufte, ließ er die Mühlen- und Stallgebäude abreißen und stattdessen ein Atelierhaus errichten. Das Wohngebäude blieb nahezu unverändert und wurde nur mit einem kleinen Atelieranbau versehen. Anfang der 1880er Jahre erhielt das Fachwerkhaus von dem jungen Dresdner Kunstakademieschüler Charles Palmié seine Bemalung sowie Anregungen für den historisierenden Fassadenschmuck.

Tag des offenen Denkmals
Freie Besichtigung des Landhauses
10:00 bis 18:00
Das Stadtmuseum befindet sich nur wenige Meter von der Dresdner Frauenkirche entfernt im Landhaus. Das Gebäude entstand nach einem Entwurf des sächsischen Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius zwischen 1770 und 1775 als Land- und Steuerhaus für die sächsischen Stände.
Es zeichnet sich durch die Kombination von Stilelementen des Spätbarocks, Rokoko und – erstmalig in Dresden – des Frühklassizismus aus. Nach Einführung der ersten sächsischen Verfassung von 1831, die den Übergang des Königreichs Sachsen zur konstitutionellen Monarchie markierte, trat hier 1833 / 34 der neue Landtag.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Landhaus zum staatlichen Verwaltungssitz umgebaut und um einen westlichen Seitenflügel erweitert. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ging das Ruinengrundstück in städtische Hand über.
1961 beschloss der Rat der Stadt den Wiederaufbau des Hauptgebäudes. Die äußere Fassade wurde wiederhergestellt und die eindrucksvolle Treppenhausanlage erfuhr eine detailgetreue Rekonstruktion.

Führungen zum Tag des offenen Denkmals
Ein Blick hinter die Kulissen des Ernemannbaus
Die exklusive Führung thematisiert das Gebäude, architektonische und baukünstlerische Besonderheiten, Zeugnisse der technischen Ausstattung, Mobiliar und Gerätschaften der Arbeitsplätze sowie ausgewählte Ereignisse der Pentacon-Betriebsgeschichte.
Dabei gewährt die Führung auch einen Ausblick in die geplanten Sanierungsmaßnahmen des Gebäudes ab 2027, ihre Bedeutung für den Erhalt des historischen Ernemann-Baus sowie die zukünftige Entwicklung des Museumsstandorts.
Teilnehmende erhalten so einen exklusiven Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die mit der Modernisierung dieses bedeutenden Denkmals verbunden sind.
- Treffpunkt: Museumseingang an der Schandauer Straße

Tag des offenen Denkmals
Offener Museumsgarten
Der Garten ist von 12:00 bis 17:00 geöffnet.
Architekten und Museumsmitarbeiter geben Einblicke in den aktuellen Planungsstand zur denkmalgerechten Instandsetzung des Carl-Maria-von-Weber-Museums.
- Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Sanierung die Ausstellungsräume nicht zugänglich sind und keine Toiletten zur Verfügung stehen.

Tag des offenen Denkmals
Freie Besichtigung der historischen Räumlichkeiten
12:00 bis 17:00
Wo sich einst der Maler Gerhard von Kügelgen, seine Familie, Freunde und Künstler trafen, können Gäste heute einen Streifzug durch das Dresden in der Zeit der Romantik unternehmen.
Das Kügelgenhaus gehört zum Ensemble der kulturhistorisch wertvollen Bürgerhäuser im Dresdner Barockviertel, die aus der Zeit August des Starken erhalten geblieben sind. Es wurde 1697 bis 1699 als dreigeschossiges Gebäude errichtet, später aufgestockt und mit einem Türmchen versehen. Unterhalb des Dachsimses befindet sich die Inschrift »An Gottes Segen ist alles gelegen«, weshalb das Haus auch seit etwa 1730 kurz »Gottessegen« genannt wurde.
Während der Wiederbebauung des Gebietes Neustädter Markt und Hauptstraße wurde das Kügelgenhaus rekonstruiert. Bei den Bauarbeiten fand man in der einstigen Kügelgenwohnung unter später eingezogenen Stuckdecken reich bemalte Holzdecken vom Ende des 17. Jahrhunderts.

Tag des offenen Denkmals
Freie Besichtigung der robotron-Kantine
12:00 bis 18:00
Die robotron-Kantine löst bei jüngeren und älteren Menschen in Dresden Erinnerungen und Emotionen aus. Das Gebäude der ehemaligen Betriebsgaststätte des VEB robotron, das zwischen 1969 und 1972 gebaut wurde, steht für Informationstechnologie und Zukunftshoffnungen in der DDR. In dem von den Dresdner Künstlern Friedrich Kracht und Eberhard Wolf mitgestalteten Gebäude wurden nicht nur über tausend Menschen täglich bewirtet, sondern es fand ein vielfältiges Programm von Kulturveranstaltungen statt.
Jüngere Menschen verbinden mit dem Bau die Erinnerung an Clubnächte und ein Freiheitsgefühl, das sich bis heute atmosphärisch in den Graffiti auf dem Gelände niederschlägt.

Palitzschhof & Palitzsch-Museum
Tag des offenen Denkmals
12:00 – 17:00
Museum geöffnet
12:00 – 17:00
Besichtigung der bisherigen Funde und »Reste« des Prohliser Schlosses, Möglichkeit, selbst zu graben
(Grabungsareal neben der Prohliser Kirche, Georg-Palitzsch-Straße 9)
Hinweis: Der Zugang ist nicht barrierefrei
Der »Palitzschhof« ist der einzige erhaltene Dreiseithof des alten Dorfes Prohlis und wurde 1851 von Johann Gotthelf Hünichen erbaut. Bis in die 1950er-Jahre begrenzte eine große Scheune den Hof nach Norden. Die zweigeschossigen Flügel wurden um 1930 durch den Einbau mehrerer Wohnungen im Erd- und Obergeschoss grundlegend umgebaut, wodurch die landwirtschaftliche Nutzung des Hofes endete. Nach 1970 diente das Gebäude zunächst als Baustelleneinrichtung für das Neubaugebiet Prohlis und anschließend als Wäscherei und Reinigung. Eine Initiative engagierter Bürger um Siegfried Koge setzte sich 1975 mit einer Eingabe für den Erhalt des Hofes und die Einrichtung einer Palitzsch-Gedenkstätte ein.
Mit seiner Gründung im Jahr 1988 etablierte sich der Name »Palitzschhof«. Der ursprüngliche Palitzschhof, in dem der berühmte Bauernastronom Johann George Palitzsch (1723–1788) lebte und wirkte, stand etwa 200 Meter entfernt. Er wurde bereits Anfang des 19. Jahrhunderts größtenteils zerstört. Zwischen 2003 und 2005 fanden umfangreiche Um- und Sanierungsarbeiten statt, die durch das Bundesprogramm »Soziale Stadt« unterstützt wurden. Dadurch konnten die Jugendkunstschule Dresden und das Palitzsch-Museum ihren Betrieb in modernisierten Räumen (wieder) aufnehmen.
Vom Palitzschhof aus beginnt das erste Drittel des insgesamt rund zwölf Kilometer langen Archaeo-Pfades nach Nickern.

Führungen zum Tag des offenen Denkmals
Grenzenloses Netzwerk: Das Kraszewski-Museum als europäischer Knotenpunkt
Am Tag des offenen Denkmals präsentiert sich das Kraszewski-Museum als lebendiges Bindeglied zwischen Sachsen und Polen.
Im Fokus der Führung steht die Transormation des ehemaligen Wohnhauses des Schriftstellers, der in Dresden im Exil lebte, in einen dauerhaften Ort der Völkerverständigung. Dabei werden Einblicke in die gemeinsame Geschichte und die enge Verbindung beider Kulturen geboten.
- Mit Jonna Magacz, Museen der Stadt Dresden

»Der Freischütz – für Jung und Alt«
Romantische Oper als Tischtheater
Tischtheater haben eine lange Tradition, die bis in spätromantische Salons und die Wohnzimmer des Biedermeier zurück reicht: Im kleinen Kreis spielte man sich zur Unterhaltung vor, was es sonst nur auf den großen Opern- und Theaterbühnen zu erleben gab. Ein solch intim-romantisches Erlebnis der besonderen Art verspricht »Der Freischütz für Jung und Alt«, denn romantisch ist an diesem Nachmittag nicht nur die Oper, die im klingenden Mini-Theater von zwei Schauspielern präsentiert wird, sondern auch der Rahmen, in dem sich das Publikum um einen Tisch versammelt: Ort der Aufführung ist das Carl-Maria-von Weber Museum in Hosterwitz, der ehemalige Sommersitz des Komponisten, dessen 200. Todestag wir 2026 begehen. Und möglicherweise spielt das Geschehen um Max, Agathe, Kaspar und Samiel, um Probeschuss und Freikugeln, sogar auf dem Tisch, an dem Weber seinen »Freischütz« einstmals komponierte? Lassen Sie sich verzaubern von einer traditionellen Theaterform mit Charme!
- Mit Künstlern der Landesbühnen Sachsen
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)