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Das Schweigen

Kino

Technische Sammlungen Dresden


ERNEMANN VII B 2018 - Klappe, die 36.
Ingmar Bergman zum 100.

Bei seiner Erstaufführung war „Das Schweigen“ der bis dato am heftigsten umstrittene Film des schwedischen Regisseurs. Viele Kritiker scheuten sich nicht, ihr Unverständnis einzugestehen, und allerorten wurde gerätselt, was Bergman mit seinem Drama um die Hassliebe der ungleichen Schwestern Ester und Anna wohl hatte ausdrücken wollen. Beide kommen mit dem kleinen Sohn einer der beiden Frauen in eine fremde Stadt, deren Bewohner eine unverständliche Sprache sprechen und die offenbar von kriegerischen Auseinandersetzungen heimgesucht wurde. In einem labyrinthischen Hotel isoliert, sinken alle in lähmende Kommunikationslosigkeit. Während ihre Schwester einer tödlichen Krankheit erliegt, gibt sich die Mutter des Jungen sexuellen Exzessen hin.
Die Schockwirkung des Films beruht weniger auf den damals erregenden Sexualszenen als vielmehr auf der stilistischen Geschlossenheit und Strenge des Films, die allgemein auf Existenznot und Entfremdung zu verweisen scheint. „Das Schweigen“ ist die beklemmende Studie über Einsamkeit und fehlende Liebe in einer gottlosen Welt.
Regie: Ingmar Bergman, Schweden 1953
95 Min.
Darsteller: Ingrid Thulin, Jörgen Lindström, Hakan Jahnberg u. a.

Eintritt 6 Euro, erm. 5 Euro

Impressionen

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Foto: © Deutsches Filminstitut

Informationen zum Museum

Technische Sammlungen Dresden
Junghansstraße 1 – 3
01277 Dresden
Internet: www.tsd.de
Di – Fr: 9 – 17 Uhr
Sa + So, Feiertage: 10 – 18 Uhr
Mo: geschlossen

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