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„hell & hörig“ und „Doggerland“ – Ulrike Draesner liest aus ihren Romanen

Lesungen im Landhaus
Donnerstag, den 7. März, 19 Uhr

Stadtmuseum Dresden


Ulrike Draesner hat ein helles Ohr für Zwischenräume und „subsongs“, die Lieder unter den Liedern – Stimmen, die man gemeinhin nicht hört. In „hell & hörig“ zeigt sich das ganze Können der Dichterin: Gedichte aus 25 Jahren, sinnlich, gedankenreich und zugewandt, viele davon noch unveröffentlicht. Souverän werden traditionelle lyrische Formen aufgegriffen, naturwissenschaftliche Kenntnisse integriert. Polyglott, polyamorisch, zeitgenössisch ist Draesners Poesie, deren Originalität sich auch im Umgang mit fremden Sprachen beweist. Dem Wald und seinen Pflanzen gehört ein Kapitel, ein anderes Tieren, ein drittes den Fragen nach Heimat und Migration.
In „Doggerland“ sucht die Autorin nach dem Ursprung des Erzählens. Sie macht die Steinzeit hörbar und zeigt, wie nahe sie uns ist. Wie Doggerland: ein Delta von der Größe Deutschlands, Herz Europas am Zusammenfluss von Themse und Rhein, Zentrum der steinzeitlichen Welt. Vor rund 8500 Jahren in einem Tsunami untergegangen, wird dieses Grenz- und Verbindungsland für Ulrike Draesner zum Ausgangs-punkt wesentlicher Fragen des Menschseins: Wie bildete sich Gemeinschaft, wer hatte die Idee, Tiere zu zähmen, was machte man mit dem „fremden« Neandertler? Auch Kunst, Liebe und Sprache mussten erfunden werden.
Die Veranstaltung wird über den Kleinprojektefonds der Landeshauptstadt Dresden gefördert.
Eintritt: 6 Euro / ermäßigt 4 Euro
Kooperation von: Literarische Arena e. V., Evangelische Akademie Sachsen und Museen der Stadt Dresden

Informationen zum Museum

Stadtmuseum Dresden
Wilsdruffer Straße 2
(Eingang Landhausstraße)
01067 Dresden
Internet: www.stmd.de
Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr
Fr: 10 – 19 Uhr
Mo: geschlossen

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