
Sängerinnen der Dresdner Künstlerfamilie von Schuch
Der Name Schuch ist der Musikwelt nicht nur durch den Dresdner Dirigenten und Generalmusikdirektor der Hofoper, Ernst Edler von Schuch, ein Begriff. Auch seine Gattin Clementine von Schuch-Proska, die Töchter Käthe und Liesel sowie die Enkelin, ebenfalls Clementine genannt, hinterließen als gefeierte Sängerinnen ihre Spuren in der Musikgeschichte.
Bernhard Hansky, selbst Sänger u. a. an der Semperoper Dresden, beleuchtet in seinem Vortrag die Lebenswege dieser faszinierenden Künstlerinnen, deren Wirken sich über mehr als ein Jahrhundert Musikgeschichte erstreckt.
- Mit Bernhard Hansky (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Johann Gottlieb Naumann
Der Dresdner Amadeus?!
Der Lebensweg des sächsischen Hofkomponisten Johann Gottlieb Naumann (1741–1801) führte von Dresden über Italien, Schweden und Dänemark immer zurück an den Dresdner Hof, wo er lebenslang verpflichtet wurde. Seine spannende Biografie und einige seiner herrlichen Kompositionen werden vorgestellt und beleuchtet.
- Mit Dr. Romy Donath (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Die Torah zwischen mündlicher und schriftlicher Überlieferung
- Mit Prof. Maria Häuser

Warum die Erde kippt
Ursachen der echten Polwanderung
Warum verändern sich die Positionen der geografischen Pole auf der Erde und welche Prozesse im Inneren unseres Planeten sind dafür verantwortlich? In diesem Vortrag geht es um die echte Polwanderung, bei der sich die Erdkruste gegenüber dem Erdkern neu ausrichtet. Dabei stehen nicht nur die geophysikalischen Ursachen dieses faszinierenden Vorgangs im Fokus. Angesichts der Bewegung aller Bestandteile der Erde wird außerdem ein geeignetes Bezugssystem für diese Prozesse definiert.
- Mit Dr. Bernhard Steinberger, Potsdam

Paul Aron – ein jüdischer Musiker und Dresdner Konzertveranstalter
Zum Jahr der jüdischen Kultur
1886 wurde der vielseitige Komponist und Dirigent Paul Aron in Dresden geboren. Er studierte bei Max Reger und initiierte in Dresden die Musikreihe „Neue Musik Paul Aron“. 1933 floh er zunächst in die Tschechoslowakei, später nach Kuba und in die USA, wo er verstarb. Prof. Dr. Matthias Herrmann stellt Leben und Wirken des Komponisten vor.
- Mit Prof. Dr. Matthias Herrmann (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Der Tod als Strafe
Galgen, Rad und Schwert – Richtstätten des Mittelalters und der Neuzeit
Archäologisch erfasste Richtstätten gehören noch immer zu den seltenen Befunden im Bereich der Rechtsarchäologie. Schriftliche Quellen lassen erkennen, dass seit dem Mittelalter auf weithin sichtbaren Plätzen öffentlich gerädert, geköpft und ertränkt wurde. Doch was passierte nach der Hinrichtung mit den Opfern? Ein christliches Begräbnis wurde ihnen häufig verwehrt, so dass ihre Überreste an Ort und Stelle »verlocht« wurden. Fesselungen der Toten, atypische Körperhaltungen und die Beschwerung mit Steinen weisen zudem auf die Angst der damaligen Gemeinschaft vor der Wiederkehr der Toten hin.
- Mit Dr. Marita Genesis, Potsdam

»Auf die Barrikaden!«
Stürmische Ereignisse im Mai 1849 in Dresden
Im 19. Jahrhundert strebte das wirtschaftlich erstarkende Bürgertum nach mehr persönlichen Rechten, Freiheiten und politischer Mitsprache – auch in Dresden. Bilder, Dokumente und Berichte von Akteuren und Beobachtern schildern anschaulich und hautnah die Ereignisse des Jahres 1849 in Dresden.
- Mit Lutz Reike (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Catilina-Dramen im Umkreis der europäischen Revolution von 1848/49
Alexandre Dumas, Henrik Ibsen und Ferdinand Kürnberger schrieben im Kontext der europäischen Revolution sogenannte Catilina-Dramen. Lucius Sergius Catilina war ein römischer Verschwörer, der versucht hatte, mit Gewalt Macht zu erlangen und letztendlich scheiterte. Die traditionelle Perspektive auf den „Bösewicht“ erfährt in den literarischen Werken geradezu stufenweise eine Umwertung – allerdings nicht traditionslos: Im 18. Jahrhundert standen Prosper Jolyot Crébillon und Voltaire gegen Giambattista Casti und Antonio Salieri.
- Mit Dr. Jürgen Klose (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit der Dresdner Goethe-Gesellschaft e.V.

Carl Maria von Webers Verhältnis zum Judentum im Spannungsfeld von Vorurteil und Aufklärung
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Im 19. Jahrhundert war der Antisemitismus stark verbreitet. Auch einige Musiker und Künstler äußerten sich öffentlich antisemitisch – allen voran Richard Wagner. Dass auch Carl Maria von Weber und seine Familie antisemitisch eingestellt waren, wird vor allem in Webers angespanntem Verhältnis zu seinem Verleger Schlesinger deutlich. Prof. Dr. Schmuhl untersucht erstmalig die Quellenlage zu diesem Thema.
- Mit Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Elemente einer Neuen Philosophie
Die »Neue Philosophie« begründet eine neue Richtung der Philosophie. Sie ist ein axiomatisch fundiertes, konsistentes, minimales und allgemein verständliches System philosophischer Grundbegriffe und Methoden. Es beruht auf einer Analyse der Bedeutungen und Verwendungen von Begriffen in der Alltagssprache und in philosophischen Texten. Im Vortrag werden Grundideen des Herangehens und ausgewählte Elemente des Systems zur Diskussion gestellt, insbesondere Aspekte des Begriffs »Gegensatz« und Beispiele für seine Anwendungen in Philosophie, Politik und Alltag.
- Mit Prof. Hans-Dieter Sill, Rostock

Anfänge der Psychologie im Judentum – Jüdische Traumdeutung
Vortrag in englischer Sprache
- Mit Rabbi Mordechai Zelle

Chinas Astronomie-Geschichte, Teil 2
Die Kosmos-Modelle der chinesischen Astronomie bis zum 17. Jahrhundert
Im 17. und 18. Jahrhundert wurden den Chinesen durch Jesuiten erstmals die europäischen astronomischen Vorstellungen bekannt: Neben dem geozentrischen Weltbild hörten sie vom tychonischen (in dem sich die Sonne mit den Planeten um die Erde bewegt) und vom heliozentrischen System. Dies führte zu einer fundamentalen Änderung der traditionellen Astronomie in China. Anders als im antiken Griechenland wurde im alten China niemals ein tiefgreifendes geozentrisches Weltbild entwickelt, geschweige denn eines, das den anderen beiden vergleichbar ist. Welche Kosmos-Modelle gab es in der traditionellen Astronomie Chinas und wie unterschieden sie sich von den westlichen Vorstellungen?
- Mit Dr. Xian Wu