
Philosophische Ideen in der Praxis
Gespräch über die Alltagstauglichkeit philosophischer Konzepte
Mit ernstem Humor soll in einem gemeinsamen Dialog die Alltagstauglichkeit von philosophischen Ideen und Konzepten geprüft werden.
- Mit Dr. Jürgen Lindenhan

Wilhelm Meisters theatralische Sendung
Der Autor und Theaterregisseur Oliver Meyer-Ellendt präsentiert Goethes Roman in einer humoristischen Mischung aus Lesung und Vortrag
Der Kaufmannssohn Wilhelm Meister verlässt aus enttäuschter Liebe zu einer Schauspielerin sein Elternhaus; wohin Wilhelm sich nun auch wendet, stößt er auf reisende Komödianten …
Eine Sommerreise auf dem Thespiskarren, eine Abrechnung mit adeligen Mäzenen und ein sehnsuchtsvoller Blick hinter die Bühnengardine – all das ist Goethes kleines Romanfragment »Wilhelm Meisters theatralische Sendung«.
Unverdientermaßen fristet der Text ein Schattendasein als Vorläuferwerk für Goethes späteren Bildungsroman »Wilhelm Meisters Lehrjahre«, ist aber ein eigenständiger Goethe-Text zwischen epischer Breite und köstlich karikierendem Realismus.
- Oliver Meyer-Ellendt (Lesung mit Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter + 49 351 488 7272 (MO – FR).
In Kooperation mit der Dresdner Goethe-Gesellschaft e. V.

»Nahe der Welt liegt eine andere Welt, Zauber geht zwischen beiden hin und her ...«
Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz über den keltischen Sagenkreis
Vor der Christianisierung Europas gab es zahlreiche Mythen und Geschichten, die mündlich weitergegeben wurden und in die Tradition der späteren Mythen und Erzählungen teilweise Eingang fanden. Die bekannte Religionsphilosophin widmet sich dem keltischen Sagenkreis und spürt seinen Einflüssen nach.
- Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter + 49 351 488 7272 (MO – FR).

Was wagt der junge Spund?
Carl Maria von Weber am Theater in Breslau
So oder so ähnlich mag sich mancher Musiker über die eigenwillige, bisweilen recht respektlose Stabführung des erst 17-Jährigen am Dirigentenpult empört haben. Dieser war gerade zum Kapellmeister der Breslauer Oper ernannt worden, eine Position, die heute mit der eines Generalmusikdirektors vergleichbar ist. Weber zeigte nicht nur als Komponist, sondern auch als Dirigent großes Talent. Der junge Mann verfolgte äußerst ehrgeizige Pläne, wollte den eingefahrenen Opernbetrieb reformieren, mischte sich in alle Belange des Bühnenbetriebs ein, forderte sogar die Entlassung älterer Musiker, die seinen hohen Ansprüchen nicht genügten. Damit handelte er sich nicht nur Ärger, sondern auch viele Feinde ein. Es kam zu erbitterten Fehden. Der Vortrag zeichnet die damaligen Ereignisse nach, benennt Webers Gegner und zieht die Traditionslinien von Webers Werk bis in die Gegenwart.
- Mit Bernd Kemter
- Eintritt 12 € / ermäßigt 10 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter + 49 351 488 7272 (MO – FR).

»Wenn ich denke an die schönen Stunden in Maxen und Dresden …«
Hans Christian Andersen in Maxen
Wenn Hans Christian Andersen nach Dresden kam, besuchte er oftmals die Familie Serre in ihrem Rittergut in Maxen. Vor allem mit Friederike Serre hatte sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt, was sich im Briefwechsel widerspiegelt.
Kulturanthropologe Michael Simon lebt in Maxen und hat sich intensiv mit der Geschichte des Ortes auseinandergesetzt und gewährt uns Einblicke in spannenden Episoden zwischen Andersen und den Serres.
- Prof. Dr. Michael Simon und
Dr. Gisela Niggemann-Simon - Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter + 49 351 488 7272 (MO – FR).

Entfestigung in Dresden um 1810
Von Mauern und Menschen
Die Residenzstadt Dresden war bis Anfang des 19. Jahrhunderts komplett von dicken und hohen Festungsmauern umgeben, um die Stadt im Elbtal vor feindlichen Angriffen zu schützen.
Da die Stadt weiterwuchs und auch die militärischen Strategien sich änderten, wurden die Mauern nach und nach abgetragen – Reste der Befestigungsanlagen kann man heute noch bei den Brühlschen Terrassen sehen.
Historikerin Anne-Simone Rous stellt die Geschichte der Dresdner Festungsmauern und ihres Niederganges dar.
- Dr. habil. Anne-Simone Rous
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter + 49 351 488 7272 (MO – FR).

Erdbeeren als erotische Versuchung nicht nur bei Goethe
Die rote Frucht in Gedichten des 18. Jahrhunderts
»Früchte voll irdischer Süße«, so bezeichnete Johann Wolfgang Goethe die Erdbeeren in seinem Gedicht »Versuchung« aus dem Jahr 1781. Es sind Verse, die er an Charlotte von Stein übersandte, zusammen mit einem liebevollen Brief und einem Körbchen frischer Erdbeeren aus dem eigenen Garten.
Martin Blum stellt die Besonderheit der einheimischen Frucht in Lyrik und Literatur dar und führt auch in die Dichtungswelten von Barthold Heinrich Brockes, Gottfried August Bürger und Johann Gottfried Herder. Denn auch in einer kleinen Frucht kann Großes verborgen liegen.
- Martin Blum
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter + 49 351 488 7272 (MO – FR).
In Kooperation mit der Dresdner Goethe-Gesellschaft e.V.

Wahrheiten und Wahrheitssuche im digitalen Zeitalter?
Die moderne Technik verändert nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Wie können und sollten wir darauf reagieren?
- Mit Dr. Joachim Oelschlegel, Dresden

Das Dresdner Sonnendynamo-Modell
Aktuelles vom Dresdyn-Experiments am Helmholtz-Zentrum Rossendorf
Der Referent berichtet über aktuellen Erkenntnisse bezüglich des Einflusses der Planeten auf die Sonnenaktivität und zum Stand des Dresdyn-Experiments am Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf.
- Mit Dr. Frank Stefani, Leiter des Dresdyn-Experiments

»Wir rüsteten zur Reise nach Rom!«
Die Maler Woldemar und Edmund Hottenroth in Italien
Die in Dresden geborenen Brüder Woldemar und Edmund Hottenroth gehören zu typischen Vertretern der Dresdner Spätromantik. 1830 gingen die Maler gemeinsam nach Italien, wo sie bis in die 1840er Jahre wirkten und sich von Landschaften und Begegnungen inspirieren ließen. Claudia Maria Müller stellt das Werk der Brüder vor.
- Claudia Maria Müller (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Ein Tagebuch mit zugeklebten Seiten
Hans Christian Andersen – eine biografische Skizze
Teil I
Auf seinen Reisen durch die Welt zieht kaum eine Stadt den dänischen Dichter so in ihren Bann, wie Sachsens Residenzstadt. Viele Male weilte er in Dresden und Umgebung und hielt seine Impressionen in Reiseberichten fest. Seine Erinnerungen beleuchten die damaligen Begebenheiten in Dresden: skurril, witzig, voller Sehnsucht und Fantasie …
- Lutz Reike (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter + 49 351 488 7272 (MO – FR).

„Hätte ich Geld, ich käme niemals heim ...“
Hans Christian Andersen auf Reisen ... nach Dresden
Teil II
Auf seinen Reisen durch die Welt zieht kaum eine Stadt den dänischen Dichter so in ihren Bann, wie Sachsens Residenzstadt. Viele Male weilte er in Dresden und Umgebung und hielt seine Impressionen in Reiseberichten fest. Seine Erinnerungen beleuchten die damaligen Begebenheiten in Dresden: skurril, witzig, voller Sehnsucht und Fantasie …
- Lutz Reike (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter + 49 351 488 7272 (MO – FR).