Vielfalt zeigen,
Bildung erleben

Kalender

Museum(0)
Kategorie(1)
Thema(0)
Zielgruppe(0)
Datum

Mi / 7. Okt
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild ist eine historische Gravur, die einen Mann in formeller Kleidung zeigt. Der Mann hat ein selbstbewusstes Erscheinungsbild mit lockigem Haar und trägt einen Mantel und ein Hemd mit Rüschen.H. Schmidt: Wilhelm Gottlieb Becker, Stich nach einem Gemälde von Anton Graff
Wilhelm Gottlieb Becker

Leben und gartentheoretisches Werk

Wilhelm Gottlieb Becker (1753–1813) zählte zu den bedeutenden Figuren der deutschen Spätaufklärung und war einer der aktivsten Gartenpublizisten um 1800. Er trieb die Diskussion um die Weiterentwicklung einer landschaftlichen Gartenkunst in Deutschland maßgeblich voran. Der Vortrag erhellt Beckers Person, seine gartentheoretischen Werke und Ansätze, die heute weitestgehend in Vergessenheit geraten sind. Zudem werden Schlaglichter auf sein Dresdner Netzwerk geworfen, da er u. a. dem »Körner-Kreis« angehörte.

  • Mit Dr. Anja Gottschalk (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit der Dresdner Goethe-Gesellschaft e. V.
Do / 8. Okt
19:00
KI generiert: Im Vordergrund des Bildes steht eine goldene Elefantenfigur auf einem steinigen Untergrund, während im Hintergrund moderne Bürogebäude und grüne Vegetation sichtbar sind.Foto: © Mario Sempf
Mammutjagd in Prohlis?

Eine Spurensuche

Vor 40.000 Jahren durchstreiften Tausende Wollhaarmammuts die grünen Ebenen des heutigen Dresden-Prohlis. Jahrtausende später begann die Suche nach ihren Spuren. Der Experimental-Archäologe Mario Sempf begibt sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit: in alte Dresdner Archive und bis an die holländische Nordsee. Dabei stößt er auf überraschende Geschichten rund um die Mammutfunde von Prohlis.

Was erzählen uns die Mammutfunde über das Leben in der Eiszeit und das damalige Klima im heutigen Dresdner Raum? Und welche Erkenntnisse können wir daraus für unsere eigene Zukunft gewinnen?

  • Mit Mario Sempf, Dresden
So / 11. Okt
15:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt im Hintergrund ein buntes Plakat mit dem Titel "Hrabina Cosel" an einer Wand, flankiert von zwei Texttafeln. Im Vordergrund liegt eine Zeitschrift mit dem Titel "NBI" auf einem Tisch.
Die Gräfin Cosel durch die polnische Doppelbrille

Die Verfilmung des Kraszewski- Romans von Regisseur Jerzy Antczak aus dem Jahr 1968

Die Sachsen ‑ Trilogie von Józef Ignacy Kraszewski inspirierte Regisseure auf beiden Seiten der polnisch-deutschen Grenze dazu, Filme über die Zeit der Herrschaft der Wettiner am sächsisch-polnischen Hof zu drehen. Dem bekannten Kultfilm »Sachsens Glanz und Preußens Gloria« ging eine polnische Produktion aus dem Jahr 1968 voraus. Bernd Karwen verrät, unter welchen Umständen der Regisseur Jerzy Antczak die polnische Version von »Gräfin Cosel« drehte und wer die Rolle besetzte.

  • Mit Bernd Karwen, Leipzig
  • Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 14. Okt
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt vier Frauen in einer Collage, die in eleganter Kleidung aus einer früheren Epoche abgebildet sind. Es hebt historische Mode und Fotografie hervor. | Fotomontage: Bernhard Hansky
Sängerinnen der Dresdner Künstlerfamilie von Schuch

Der Name Schuch ist der Musikwelt nicht nur durch den Dresdner Dirigenten und Generalmusikdirektor der Hofoper, Ernst Edler von Schuch, ein Begriff. Auch seine Gattin Clementine von Schuch-Proska, die Töchter Käthe und Liesel sowie die Enkelin, ebenfalls Clementine genannt, hinterließen als gefeierte Sängerinnen ihre Spuren in der Musikgeschichte. 

Bernhard Hansky, selbst Sänger u. a. an der Semperoper Dresden, beleuchtet in seinem Vortrag die Lebenswege dieser faszinierenden Künstlerinnen, deren Wirken sich über mehr als ein Jahrhundert Musikgeschichte erstreckt.

  • Mit Bernhard Hansky (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 21. Okt
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein historisches Porträt eines Mannes in formeller Kleidung, der an einem Tisch mit einer geöffneten Holzkiste sitzt. Der Mann blickt gedankenverloren zur Seite und hält in seiner Hand einen Schreibfeder.Friedrich Gotthard Naumann: Johann Gottlieb Naumann, Öl auf Leinwand, 1780 | © Städtische Galerie – Gemäldesammlung, Museen der Stadt Dresden
Johann Gottlieb Naumann

Der Dresdner Amadeus?!

Der Lebensweg des sächsischen Hofkomponisten Johann Gottlieb Naumann (1741–1801) führte von Dresden über Italien, Schweden und Dänemark immer zurück an den Dresdner Hof, wo er lebenslang verpflichtet wurde. Seine spannende Biografie und einige seiner herrlichen Kompositionen werden vorgestellt und beleuchtet.

  • Mit Dr. Romy Donath (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Do / 29. Okt
18:30
AI generated: The image shows traditional writing utensils, including ink bottles and nibs, arranged together with an inscribed text in Hebrew script. The focus is on artistic and traditional calligraphy.Foto: © Heike Antoci
Die Torah zwischen mündlicher und schriftlicher Überlieferung

  • Mit Prof. Maria Häuser
Do / 29. Okt
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt einen Querschnitt der Erde und illustriert die Veränderung der Rotationsachse von der früheren zur heutigen Lage. Betont wird die interne Struktur der Erde mit Bezug auf die geologischen Schichten.Veränderung der Rotationsachse | Foto: KI generiert
Warum die Erde kippt

Ursachen der echten Polwanderung

Warum verändern sich die Positionen der geografischen Pole auf der Erde und welche Prozesse im Inneren unseres Planeten sind dafür verantwortlich? In diesem Vortrag geht es um die echte Polwanderung, bei der sich die Erdkruste gegenüber dem Erdkern neu ausrichtet. Dabei stehen nicht nur die geophysikalischen Ursachen dieses faszinierenden Vorgangs im Fokus. Angesichts der Bewegung aller Bestandteile der Erde wird außerdem ein geeignetes Bezugssystem für diese Prozesse definiert.

  • Mit Dr. Bernhard Steinberger, Potsdam
Mi / 4. Nov
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine schwarz-weiße Porträtaufnahme eines Mannes in einem Anzug. Der Mann schaut direkt in die Kamera.Paul Aron | © Agata Schindler
Paul Aron – ein jüdischer Musiker und Dresdner Konzertveranstalter

Zum Jahr der jüdischen Kultur

1886 wurde der vielseitige Komponist und Dirigent Paul Aron in Dresden geboren. Er studierte bei Max Reger und initiierte in Dresden die Musikreihe „Neue Musik Paul Aron“. 1933 floh er zunächst in die Tschechoslowakei, später nach Kuba und in die USA, wo er verstarb. Prof. Dr. Matthias Herrmann stellt Leben und Wirken des Komponisten vor.

  • Mit Prof. Dr. Matthias Herrmann (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.
Do / 5. Nov
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine mittelalterliche Szene mit einer Hinrichtung, bei der auf der linken Seite eine Person auf ein Rad gebunden ist, während im Hintergrund rechts ein Scheiterhaufen brennt. Die Szene spielt in einer ländlichen Umgebung mit einem Turm oder einer Mühle im Hintergrund.Luzerner Richtstätte 1495 | Luzerner Schilling, Faksimile Verlag Luzern
Der Tod als Strafe

Galgen, Rad und Schwert – Richtstätten des Mittelalters und der Neuzeit

Archäologisch erfasste Richtstätten gehören noch immer zu den seltenen Befunden im Bereich der Rechtsarchäologie. Schriftliche Quellen lassen erkennen, dass seit dem Mittelalter auf weithin sichtbaren Plätzen öffentlich gerädert, geköpft und ertränkt wurde. Doch was passierte nach der Hinrichtung mit den Opfern? Ein christliches Begräbnis wurde ihnen häufig verwehrt, so dass ihre Überreste an Ort und Stelle »verlocht« wurden. Fesselungen der Toten, atypische Körperhaltungen und die Beschwerung mit Steinen weisen zudem auf die Angst der damaligen Gemeinschaft vor der Wiederkehr der Toten hin.

  • Mit Dr. Marita Genesis, Potsdam
Sa / 7. Nov
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine historische Straßenschlacht mit Soldaten, Artillerie und einem brennenden Gebäude im Hintergrund. Die Szene vermittelt Chaos und Intensität eines Kampfes in einer urbanen Umgebung.Maiaufstand 1849 in Dresden | Foto: © Wikimedia
»Auf die Barrikaden!«

Stürmische Ereignisse im Mai 1849 in Dresden

Im 19. Jahrhundert strebte das wirtschaftlich erstarkende Bürgertum nach mehr persönlichen Rechten, Freiheiten und politischer Mitsprache – auch in Dresden. Bilder, Dokumente und Berichte von Akteuren und Beobachtern schildern anschaulich und hautnah die Ereignisse des Jahres 1849 in Dresden.

  • Mit Lutz Reike (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 11. Nov
18:00
Mit Anmeldung
Cesare MeccareCesare Meccare: Cicero klagt gegen Catilina, Fresko, 1889 | © Wikimedia
Catilina-Dramen im Umkreis der europäischen Revolution von 1848/49

Alexandre Dumas, Henrik Ibsen und Ferdinand Kürnberger schrieben im Kontext der europäischen Revolution sogenannte Catilina-Dramen. Lucius Sergius Catilina war ein römischer Verschwörer, der versucht hatte, mit Gewalt Macht zu erlangen und letztendlich scheiterte. Die traditionelle Perspektive auf den „Bösewicht“ erfährt in den literarischen Werken geradezu stufenweise eine Umwertung – allerdings nicht traditionslos: Im 18. Jahrhundert standen Prosper Jolyot Crébillon und Voltaire gegen Giambattista Casti und Antonio Salieri.

  • Mit Dr. Jürgen Klose (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit der Dresdner Goethe-Gesellschaft e.V.
Mi / 18. Nov
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein Porträt eines Mannes mit dunklem Haar, der einen eleganten Mantel mit Pelzkragen trägt. Er blickt zur Seite, wobei der Hintergrund dunkel gehalten ist, um die Person hervorzuheben.Ferdinand Schimon; Carl Maria von Weber, Öl auf Leinwand, 1825 | Foto: © Städtische Galerie – Gemäldesammlung, Museen der Stadt Dresden
Carl Maria von Webers Verhältnis zum Judentum im Spannungsfeld von Vorurteil und Aufklärung

Zum Jahr der jüdischen Kultur

Im 19. Jahrhundert war der Antisemitismus stark verbreitet. Auch einige Musiker und Künstler äußerten sich öffentlich antisemitisch – allen voran Richard Wagner. Dass auch Carl Maria von Weber und seine Familie antisemitisch eingestellt waren, wird vor allem in Webers angespanntem Verhältnis zu seinem Verleger Schlesinger deutlich. Prof. Dr. Schmuhl untersucht erstmalig die Quellenlage zu diesem Thema.

  • Mit Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.