Unsere Museen sind an den Osterfeiertagen geöffnet, wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Vielfalt zeigen,
Bildung erleben

Kalender

Museum(0)
Kategorie(1)
Thema(0)
Zielgruppe(0)
Datum

Do / 9. Apr
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt einen großen, orangefarbenen Schwerlast-Lkw von FAUN auf einer Baustelle. Eine Person steht neben dem Fahrzeug und lehnt sich an die Vorderseite.
ДружбаTrasse der Freundschaft

Die Druschba-Trasse war in den 1970er Jahren ein zentrales Projekt der DDR-Jugendorganisation FDJ zum Bau einer Erdgasleitung in der Sowjetunion (heutige Ukraine). Die rund 550 Kilometer lange Strecke ermöglichte den Erdgasimport in die DDR und bot tausenden jungen DDR-Bürgern gute Verdienstmöglichkeiten. Einer, der dieses Abenteuer wagte, berichtet.

  • Mit Volkmar Langer, Dresden
Mi / 15. Apr
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein klassisches Porträt eines jungen Mannes mit ernstem Ausdruck und leicht abgewandtem Blick. Er trägt elegante, historische Kleidung inklusive eines weißen Halstuchs.
»Das Heulen der Füchse und Wölfe«

Caspar David Friedrich und Heinrich von Kleist

Der Maler Caspar David Friedrich und der Schriftsteller Heinrich von Kleist lebten in Dresden nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. Sie kannten und schätzten sich; Kleist hat Friedrich mehrfach öffentlich verteidigt. Der renommierte Kleist-Forscher Hans-Jochen Marquardt spürt der Beziehung der beiden Genies nach.

  • Mit PD Dr. Hans-Jochen Marquardt (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
So / 19. Apr
15:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein klassisches Gemälde einer Frau in einem prunkvollen, goldenen Rahmen vor einem roten Hintergrund. Die Frau trägt ein blaues Kleid und hat eine elegante Frisur.
Mythos Gräfin Cosel

Zur Rezeptionsgeschichte der Anna Constantia von Brockdorff (1680–1765)

Sie war die berühmteste Geliebte des sächsischen Kurfürsten und Königs von Polen, August dem Starken, und verkörpert symbolisch die für Sachsen so fruchtbare Epoche des Augusteischen Barocks mit der sächsisch-polnischen Union. Die Schönheit, der Charme und Witz der Gräfin Cosel wurden gepriesen. Doch wie bei wenigen anderen Personen in der Geschichte Sachsens vermischten sich bei ihr Wahrheit und Fiktion, Legende und Realität – der perfekte Nährboden für einen Mythos, an dessen Entstehung die Gräfin selbst beteiligt war.

  • Mit Jens Gaitzsch, SBG Sachsen gGmbH, Burg Stolpen
  • Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 22. Apr
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine lächelnde Person mit Brille, die von grünen Blättern und rosa Blüten umgeben ist. Die Person trägt einen schwarzen Schal und einen orangefarbenen Akzent, was einen Kontrast zur natürlichen Umgebung bildet.
»Ein romantischer Wirrwarr«

Katrin Rönnebeck ‚erOpert‘ Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen«

»Hoffmanns Erzählungen« gehört zu den faszinierendsten Rätseln der Operngeschichte. Der Komponist Jacques Offenbachs verstarb noch vor der Uraufführung und hinterließ ein vielgestaltiges Opernfragment. In dem Werk mischen sich groteske und unheimliche Elemente aus den Novellen E. T. A. Hoffmanns mit der Biographie des Dichters zu einer bizarren Traumwelt. Merkwürdig wechseln die Figuren ihre Identitäten, verfolgen dämonische Gegenspieler unerbittlich alle Liebesversuche und zerrinnen gerade entstandene Lebensmöglichkeiten unversehens zu Nichts – schnell kann man zwischen Dichtung und Wahrheit, zwischen Fiktion und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden. Dazu die herrliche Musik Offenbachs, die permanent zwischen Operette und großer Oper schwankt und zum genauen Hinhören einlädt. 

  • Mit Katrin Rönnebeck (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
So / 26. Apr
15:00
Mit Anmeldung
KM Glanz Und Gloria 20260128 07
August in der Zeitmaschine

Sächsische Geschichte in den Romanen J. I. Kraszewskis und ihrer Verfilmung

Der Schriftsteller Józef Ignacy Kraszewski wählte in seiner Sachsen-Trilogie die rund 100 Jahre zurückliegende Geschichte um August II. und III. und die Sächsisch-polnische Union zum Thema. Wiederum rund 100 Jahre später, in der damaligen DDR, wurde dieser Stoff verfilmt. So ergeben sich ganz unterschiedliche und auch überraschende Perspektiven auf die Geschichte.

  • Mit Dr. Franziska Müller, Museen der Stadt Dresden
  • Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 6. Mai
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt das Cover des Buches "Der Turm" von Uwe Tellkamp aus dem Suhrkamp Verlag. Es ist mit einem dekorativen schwarzen Eisenornament gestaltet.
Opernbesuche in der Literatur

Carl Maria von Webers »Freischütz« im Roman

Opernhäuser sind seit mehr als 200 Jahren in Romanen und Novellen oft und variationsreich bespielte Handlungsorte. Der Vortrag stellt das Opernhaus als literarischen Topos vor und konzentriert sich dann – anlässlich des 200. Todesjahres Carl Maria von Webers – vor allem auf zwei Romane, in denen Aufführungen des »Freischütz« mit sehr unterschiedlichen Akzentsetzungen geschildert werden: auf Wolfgang Schlüters »Anmut und Gnade« (2007) und auf Uwe Tellkamps Dresden-Roman »Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land« (2008).

  • Mit Dr. Ariane Ludwig (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

In Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Dresden e. V.

Sa / 16. Mai
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine ältere Frau mit einem freundlichen Ausdruck in einem rosa Blazer vor einem unscharfen Hintergrund. Der Hauptinhalt ist das Portrait der Frau.
Erfahrung des Abgründigen

Annette von Droste-Hülshoff

Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff zeigt in ihren Werken eine tiefe Auseinandersetzung mit dunklen, existenziellen Themen. Sie thematisiert Leid und Vergänglichkeit und zeigt eine Spannung zwischen der Schönheit der Welt und einer inneren Zerrissenheit. Die bekannte Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz widmet sich der Dichterin und ihrem Werk.

  • Mit Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
So / 17. Mai
15:00
Mit Anmeldung
KM Glanz Und Gloria 20260128 17
Sachsens Glanz aus Pappmaché und Phantasie

Die sächsischen Dreharbeiten für Kraszewskis Sachsen-Trilogie

Der sechsteilige Fernsehfilm »Sachsens Glanz und Preußens Gloria« von 1985 war die aufwendigste und teuerste Produktion in der Geschichte der DEFA. Noch heute faszinieren die Qualität des Drehbuchs, die Pracht der Ausstattung und die Qualität der Schauspielerinnen und Schauspieler.

Die Dreharbeiten waren ungewöhnlich aufwendig, denn die Suche nach geeigneten Spielorten war nicht einfach. Vieles war zerstört und zur Zeit der Produktion noch nicht wieder aufgebaut. So mussten andere Orte als Ersatz dienen, vor allem für das nicht mehr existierende Residenzschloss.

Wer diese Filme heute anschaut und sich in Dresden und Umgebung auskennt, für den sind sie eine doppelte Reise in die Vergangenheit – in die Epoche Augusts des Starken und in die DDR der 1980er Jahre. Gehen Sie mit uns auf eine spannende und amüsante Suche nach den kleinen Fehlern am Bildrand und den Tricks des Regisseurs, um eine Welt wiederauferstehen zu lassen, die es nicht mehr gab.

  • Es erzählt Dr. Stephan Reher
  • Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Do / 28. Mai
18:00
Oskar Rassau, Adolf Schwarz & Martin Pietzsch, Schiller-Körner-Denkmal, 1912. (Detail)
»Schreibe mir bald wieder«

Das Goethe- und Schiller-Archiv Weimar erwarb Briefe von Schiller und Körner

2024 gelang dem Weimarer Archiv ein spektakulärer Ankauf. Über das Auktionshaus Stargadt in Berlin wurden Briefe von Friedrich Schiller und Christian Gottfried Körner zum Kauf angeboten. Mit Unterstützung der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs konnte die Klassik Stiftung Weimar sieben Briefe von Schiller und fünf Briefe von Körner aus dem Zeitraum von Juli 1787 bis August 1797 erwerben. Die kostbaren Originalhandschriften bereichern den Nachlass Friedrich Schillers, der zu den Kernbeständen des Weimarer Archivs gehört. 

Dr. Silke Henke wird diesen Nachlass und besonders die neu erworbenen Briefe in ihrem Vortrag in Wort und Bild vorstellen.

  • Mit Dr. Silke Henke (Jena / Weimar)
  • Veranstaltung im Stadtbezirksamt Loschwitz, Grundstraße 3, 01326 Dresden
Fr / 5. Jun
15:00
KI generiert: Das Bild zeigt ein Grabmal mit der Aufschrift "Carl Maria von Weber" und mehreren Blumengestecken. Es ist in eine Mauer integriert und wirkt gepflegt und respektvoll dekoriert.
Am Grabe Webers zum 200. Todestag

Gedenkfeier auf dem Alten Katholischen Friedhof

In Kooperation mit dem Freundeskreis Carl Maria von Weber Hosterwitz e. V. wird am Grabe Carl Maria von Webers anlässlich seines 200. Todestages eine Gedenkveranstaltung durchgeführt. 

Der Schauspieler Johannes Gärtner wird Richard Wagners Grabrede auf dem Alten Katholischen Friedhof vortragen, die vor 200 Jahren an dieser Stelle durch Wagner selbst vorgetragen worden ist. Musikalisch wird die Veranstaltung durch Schülerinnen und Schüler des Landesgymnasiums umrahmt.

  • Mit Schülern/innen des Landesgymnasiums für Musik und Johannes Gärtner (Lesung)

Foto: © Michael R. Hennig (DML-BY)

So / 7. Jun
15:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein Reliefporträt einer Person in Profilansicht, eingebettet in ein dekoratives, ovales Rahmenrelief auf einem Sockel. Im Hintergrund befinden sich Pflanzen und Bäume.
Scherben bringen Glück!?

Geschichte(n) rund ums weiße Gold

Im 17. Jahrhundert schätzten Adlige und reiche Bürger dünnwandige und üppig gestaltete Dinge aus schwanenweißem Porzellan, die eine Zierde jeder Tafel waren. Doch das Geheimnis der Herstellung hüteten in jener Zeit die fernen Länder Ostasiens. Wie gelang es schließlich in Dresden, das europäische Hartporzellan zu entwickeln? Geschichten und Anekdoten ranken sich um seine Erfindung und das Streben, sächsischem Porzellan Weltgeltung zu verschaffen.

  • Mit Lutz Reike, Museen der Stadt Dresden
  • Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 10. Jun
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Ein Mann steht in historischer Kleidung mit Zylinder und Spazierstock neben einem kleinen Brunnen in einer Gartenumgebung. Im Hintergrund sind ein Gebäude mit Ziegeldach und grüne Pflanzen zu sehen.
»Im Klange meiner Lieder findet ihr mich wieder ...«

Aus dem Leben von Carl Maria von Weber

»Weber, sind Sie denn wirklich ein berühmter Mann?!«, soll der Intendant des Dresdner Hoftheaters Wolf Adolf August von Lüttichau seinen Kapellmeister Weber gefragt haben, als er erkannte, dass dieser in Berlin enthusiastisch gefeiert wird. Bis es dazu kommen konnte, musste Weber in seinem Leben viele Hindernisse überwinden. Folgte er in dieser Zeit stets »beharrlich« seinem Ziel – wie er es in den Statuten des »Harmonischen Vereins« formulierte – oder geriet er manchmal auch auf Abwege?

Begleiten wir den Komponisten auf seinem Lebensweg anhand der lebendigen Schilderungen seines Sohnes Max und neuester Erkenntnisse aus der von Christoph Schwandt verfassten Biographie Webers.

  • Mit Lutz Reike (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).