
Im Zauber des Zimmertheaters – Ludwig Tieck in Dresden
Kaffeeklatsch im Stadtmuseum
Ludwig Tieck kam 1819 nach Dresden und blieb bis 1842. Zeitgenössische Berichte beleuchteten das berühmte »Zimmertheater« des Dichters am Dresdner Altmarkt. Dort versammelten sich regelmäßig illustre Gäste, Künstler und bekannte Dresdner Bürger. Auszüge aus Tiecks »Der Gestiefelte Kater« geben dazu einen kleinen Einblick in sein Schaffen.
- Mit Lutz Reike, Museen der Stadt Dresden
- Eintritt: 15 € inkl. einem Stück Kuchen und Kaffee (mit Dresden-Pass 5 €)
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Eröffnung: Die Kaskels. Kunst, Kultur und Kommerz
Eröffnung der Sonderausstellung
Anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur zeigt das Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik eine Ausstellung über die Familie von Kaskel, die vor allem im 19. Jahrhundert das Kunst- und Kulturleben Dresdens stark prägte.
- Mit Brita Wiederanders (Hammerflügel)
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Dialogführung mit Lea Greub und Tobias Kruse
Was tun wir. Bilder in Zeiten zerfallender Gewissheiten
Jeden zweiten Sonntag um 15 Uhr finden Dialogführungen durch die Ausstellung mit jeweils zwei Fotograf*innen der Agentur OSTKREUZ statt.
- Museumseintritt zzgl. Führungsgebühr

800 Jahre Dresden
Geschichte(n) von den Anfängen bis zur Gegenwart
Führung durch die ständige Ausstellung
- Dauer: 1,5 h
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Treffpunkt an der Kasse

Filmmusik und ihre Wirkung
Vortrag zu alten und neuen Tendenzen der Filmmusik als erzählerisches und emotionales Mittel
Der Vortrag handelt ausgehend von Literaturverfilmungen von musikalischen Mitteln, die dazu dienen können, den Inhalt eines Filmes sowie seine Wirkung auf das Publikum zu beeinflussen. Dabei kommen offensichtliche Aspekte zur Sprache, z. B. auf welche Art Empathie, Einfühlung oder Distanz erzeugt werden, aber auch hintergründig Wirkendes, z. B. zur Imagination von raumzeitlicher Kontinuität oder versteckte Anspielungen auf die Lebenswirklichkeit des Publikums.
- Mit Prof. Robert Rabenalt
- Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Konzert für zwei Hundertjährige
100 Jahre György Kurtág | 100 Jahre moderne Leier
Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart
Finissage der Sonderausstellung »Otto Altenkirch. Landschaft – Alla Prima«
Programm:
Francesca Caccini (1587-1640): Maria, dolce Maria
Saskia Bladt (*1981): Libelle für Altleier (2026), Deutsche Uraufführung
Torsten Reitz (*1985): Klee für Altleier (2022)
Philippus de Caserta (spätes 14. Jahrhundert): En attendant souffrir
Alexander Plötz (*1981): Kanon 5:4 für Altleier (2026), Uraufführung
György Kurtág (*1926): Herdecker Eurythmie Op. 14a für Leier und Flöte (1979)
- Mit Emily Yabe (Altleier) und Letizia Turini (Querflöte)
In Zusammenarbeit mit El Perro Andaluz

Pixel-Art
Familientüfteln im MACHwerk
13:00 bis 17:00
Im MACHwerk könnt ihr heute eure eigene Pixel-Art entwerfen und mit LEGO®-Steinen drucken.
- Museumseintritt

Die Familie von Kaskel
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Die spannenden Biografien der Familienmitglieder der Kaskels werden vom 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein vorgestellt.
- Mit Dr. Matthias Donath (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Lötpunkt AG
Das coole Kreativlabor
Einen eigenen Roboter bauen? Im Lötpunkt, dem coolen Kreativlabor, kein Problem. Hier erlebst du Elektronik hautnah. Schnell und einfach lötest du aus Bauelementen elektronische Geräte zusammen, ob eine Minitaschenlampe, einen Feuchtigkeitsanzeiger für den Blumentopf, ein leuchtendes Herz für Omas Geburtstagskuchen, einen Windmesser oder gar einen kleinen Roboter.
Jeden Donnerstag (außer in den Ferien), 15:30 – 17:30 Uhr
Teilnahme kostenfrei
Ab 12 Jahre
Anmeldung beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 oder an service@museen-dresden.de

Über das Ankommen: »Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt«
Lesung mit Gundula Brunner, den ABC-Tischen und dem Internationalen Schreibcafé
Viele Menschen fragen sich derzeit, welchen Wert der Zusammenhalt in Deutschland hat. Wie wird Zugehörigkeit und Teilhabe ermöglicht - welchen Beitrag leisten Einzelne dafür? Ein Perspektivwechsel raus aus den eigenen Erfahrungswelten bietet mögliche Antworten auf diese Fragen.
Mit dem Buch »Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt« eröffnet die Autorin Gundula Brunner verschiedene Sichtweisen: In den Jahren 2023/24 hat sie ehemalige Mandantinnen und Mandanten aufgesucht und mit ihnen lange Gespräche geführt, in denen sie über ihre Lebenswege, Erfahrungen, Gedanken, Sehnsüchte und ihr Verhältnis zur deutschen Gesellschaft erzählen.
Es sind 13 ganz persönliche, berührende Geschichten über das Ankommen von Migrant*innen in Deutschland, vor allem deren Erfahrungen in und mit ihrer neuen Gesellschaft. Insofern sind die Erzählungen ein Schlüssel für die hier Geborenen, über sich selbst und »unsere« Gesellschaft nachzudenken.
Einen weiteren Blickwechsel bieten die an diesem Abend vorgetragenen und mehrsprachig präsentierten Texte des Internationalen Schreibcafés vom Familienleben e. V. und der ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden e.V. Mit Tiefgang und Augenzwinkern gehen sie der Frage nach, was das Ankommen in Dresden für Einzelne bedeutet.
Mit einem kleinen Imbiss und Gesprächen feiern wir Zusammenhalt und Teilhabe unserer Projekte.
Gundula Brunner wurde 1970 in Dresden geboren. Sie absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung, studierte im Anschluss Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften in Mainz und Modena. Es folgten Auslandsaufenthalte in Rom und San Francisco. Seit 2001 arbeitet sie als selbständige Rechtsanwältin vorwiegend für Migrationsrecht in Dresden.
- Kooperationspartner: Museen der Stadt Dresden, ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden e. V. und das Internationale Schreibcafé des Familienleben e. V.

Bilderbörse & Infotag Ausdrucksmalen
In unserer Museumswerkstatt finden regelmäßig Workshops zum Ausdrucksmalen statt – manchmal bleiben die dabei entstandenen Bilder zurück. Wir laden herzlich zum Stöbern und Schauen ein und würden uns freuen, wenn das ein oder andere Bild ein neues Zuhause bekommt.
Die Ausdrucksmalerinnen Irene Bader und Theresa Schneider informieren über die Methode des Ausdrucksmalens und die Powered by Painting-Workshops in unserem Malraum. Anmeldungen für die kommenden Workshops sind direkt vor Ort möglich.

Gesund oder krank?
Ein Plakat zur Internationalen Hygiene-Ausstellung 1930 in Dresden
Kurzführung mit Nadine Kulbe, ISGV
1930 fand in Dresden im und um das neu errichtete Hygiene-Museum die II. Internationale Hygiene-Ausstellung statt, für die der Grafiker Willy Petzold ein Plakat entwarf, dessen zentrales Symbol – ein Auge – bis heute als Logo des Museums dient. Warum wurde Dresden zu jener Zeit zu einem der wichtigsten Orte für Fragen um Gesundheit und Krankheit? Und warum heißt das Museum eigentlich Hygiene-Museum?
- Mit Nadine Kulbe vom ISGV
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.