
Die Torah im liberalen und ultraorthodoxen Judentum – Einblicke in die gelebte Vielfalt jüdischer Traditionen
Rabbiner Akiva Weingarten gibt Einblicke in die unterschiedlichen Vorstellungen und den Umgang mit der Torah im liberalen und ultraorthodoxen Judentum. Anhand persönlicher Erfahrungen zeigt er, wie vielfältig jüdische Tradition gelebt und interpretiert wird und wie sich traditionelle Spiritualität mit liberalen Werten verbinden lässt.
- Mit Rabbiner Akiva Weingarten

Direktorinnenführung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Führung in der Sonderausstellung
- Dauer: 1 Stunde
- Treffpunkt an der Kasse
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Warum die Erde kippt
Ursachen der echten Polwanderung
Warum verändern sich die Positionen der geografischen Pole auf der Erde und welche Prozesse im Inneren unseres Planeten sind dafür verantwortlich? In diesem Vortrag geht es um die echte Polwanderung, bei der sich die Erdkruste gegenüber dem Erdkern neu ausrichtet. Dabei stehen nicht nur die geophysikalischen Ursachen dieses faszinierenden Vorgangs im Fokus. Angesichts der Bewegung aller Bestandteile der Erde wird außerdem ein geeignetes Bezugssystem für diese Prozesse definiert.
- Mit Dr. Bernhard Steinberger, Potsdam

»Kommissar Goethe. Schillers Schädel«
Johannes Wilkes liest aus seinem literarischen Krimi
Wenn draußen wieder die Herbststürme brausen, wird es im Bräustübel gemütlich und mysteriös: Geheimnis und Verbrechen liegen in der Luft, wenn der Autor Johannes Wilkes (Erlangen) uns mitnimmt auf eine irrwitzige Reise durch die literarische Welt Goethes und Schillers. Zur Stärkung können Sie sich im Bräustübel mit Hausgebrautem und deftigen Speisen versorgen.
- Ort:
Bräustübel
Körnerplatz 3
01326 Dresden

Gerhard Altenbourg
Zum 100. Geburtstag von Gerhard Altenbourg:
Lob der Linie – Die „Schnepfenthaler Suite“
Eröffnungsrede: Jutta Penndorf
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 30. Oktober um 20 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Es spricht die langjährige Direktorin des Lindenau-Museums Altenburg und Altenbourg-Expertin Jutta Penndorf.
Der Zugang zur Veranstaltung ist nicht barrierefrei.
Während der Eröffnung steht Ihnen der Parkplatz an der Grundstraße oberhalb des Museums zur Verfügung.

Abschiedsfest vor der Sanierung
Familienfest
Jeweils 10:00 bis 18:00
Bevor die Technischen Sammlungen für eine energetische Sanierung vorübergehend schließen, laden wir herzlich zu einem Familienfest mit spannenden Mitmachaktionen, Science-Shows und exklusiven Führungen hinter die Kulissen ein.
- Museumseintritt

Rundgang mit dem kuratorischen Team: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Führung in der Sonderausstellung
Mit Dr. Claudia Quiring, Kuratorin und Jonas Malzahn, Co-Kurator
- Dauer: 1,5 Stunden
- Treffpunkt an der Kasse
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Präsentation der Fotodokumentation »Gorbitz« von Christine Starke
Buchvorstellung in der Sonderausstellung
Die Fotografin Christine Starke stellt ihr 1989 entstandenes Fotoalbum über das Neubaugebiet Gorbitz vor.
Die Arbeit dokumentiert ein Wohnhaus mittels Schwarzweißaufnahmen im Mittelformat. Das Album besticht durch seine aufwendige Gestaltung mit vielfältigen Aufklappelementen, die den Blick von außen nach innen und vom Keller bis zum Dach führen. Die Aufnahmen zeigen die Architektur, die Bewohnenden und ihr Wohnumfeld im damals jungen Wohnkomplex.
Aktuell ist das Fotoalbum in der Sonderausstellung »Platte Ost / West« zu sehen, für die Veranstaltung wird es aus der Vitrine genommen.
Zur Fotografin:
Christine Starke (geb. 1951 in Dresden) arbeitet seit 1985 freischaffend mit Schwerpunkten in der Porträt-, Dokumentations- und Architekturfotografie.
- Museumseintritt

Jayne-Ann Igel
Lesereihe »Schreibspuren«
Woher kommt ein Schriftsteller? Welche Bücher, Klänge und Bilder begleiten ihn – und wann werden Einflüsse zu einer eigenen literarischen Sprache? Diesen Fragen geht die Lesereihe »Schreibspuren« nach. Zum Auftakt ist die Dresdner Dichterin Jayne-Ann Igel zu Gast.
Jayne-Ann Igel hat eine eigene poetische Sprache entwickelt, in der Landschaft zum Resonanzraum von Geschichte und persönlicher Erfahrung wird, während die Sprache selbst nie selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu gesucht und erprobt wird.
Wer ihrem Schreiben auf die Spur kommen möchte, begegnet einer Vielzahl literarischer Stimmen. Eine besondere Bedeutung haben dabei Elias Canetti, Virginia Woolf und Paul Verlaine. Elsa Morantes »Traumtagebuch« wurde für Jayne-Ann Igel zu einem wichtigen Impuls, sich selbst mit dem Aufzeichnen und literarischen Festhalten von Träumen zu beschäftigen. Unter den deutschsprachigen Dichtern nehmen insbesondere Sarah Kirsch, Elke Erb und Johannes Bobrowski einen wichtigen Platz ein. In diesen Texten begegnen ihr Fragen, die für ihr eigenes Schreiben wichtig sind.
Im Gespräch mit Jayne-Ann Igel geht es um solche literarischen Wegmarken und Wendepunkte ihrer Schreibbiografie. Igel stellt Texte vor, die für sie wichtig waren und erzählt von den Spuren, die sie in ihrem eigenen Schreiben hinterlassen haben.
Moderation: Patrick Wilden
- Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €
Eine Kooperation der Literarischen Arena e. V., der Evangelischen Akademie Sachsen und den Museen der Stadt Dresden
Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Paul Aron – ein jüdischer Musiker und Dresdner Konzertveranstalter
Zum Jahr der jüdischen Kultur
1886 wurde der vielseitige Komponist und Dirigent Paul Aron in Dresden geboren. Er studierte bei Max Reger und initiierte in Dresden die Musikreihe „Neue Musik Paul Aron“. 1933 floh er zunächst in die Tschechoslowakei, später nach Kuba und in die USA, wo er verstarb. Prof. Dr. Matthias Herrmann stellt Leben und Wirken des Komponisten vor.
- Mit Prof. Dr. Matthias Herrmann (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Der Tod als Strafe
Galgen, Rad und Schwert – Richtstätten des Mittelalters und der Neuzeit
Archäologisch erfasste Richtstätten gehören noch immer zu den seltenen Befunden im Bereich der Rechtsarchäologie. Schriftliche Quellen lassen erkennen, dass seit dem Mittelalter auf weithin sichtbaren Plätzen öffentlich gerädert, geköpft und ertränkt wurde. Doch was passierte nach der Hinrichtung mit den Opfern? Ein christliches Begräbnis wurde ihnen häufig verwehrt, so dass ihre Überreste an Ort und Stelle »verlocht« wurden. Fesselungen der Toten, atypische Körperhaltungen und die Beschwerung mit Steinen weisen zudem auf die Angst der damaligen Gemeinschaft vor der Wiederkehr der Toten hin.
- Mit Dr. Marita Genesis, Potsdam

Aller Anfang ist schwer
Eine Reklamemarke als Zeugnis der »Trustabwehrbewegung« (nach 1911)
Kurzführung mit Aikaterini Dori, Stadtmuseum Dresden
Was hat eine Reklamemarke der Dresdner Zigarettenfirma »Georg Jasmatzi & Söhne« mit der Bekämpfung von Kartellen und Monopolen zu tun? Der Vortrag gibt Einblick in ein Stück Dresdner Industriegeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich mittelständische Zigaretten-Unternehmen gegen die Übermacht amerikanischer Großkonzerne zur Wehr setzten.
- Mit Aikaterini Dori vom Stadtmuseum Dresden
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.