
Fotodokumentation »Gorbitz« von Christine Starke
Präsentation in der Sonderausstellung
Die Fotografin Christine Starke stellt ihr 1990 entstandenes Fotoalbum über das Neubaugebiet Gorbitz vor. Das Album besticht durch seine aufwendige Gestaltung mit vielfältigen Aufklappelementen. Die Aufnahmen zeigen die Architektur, die Bewohnenden und ihr Wohnumfeld im damals jungen Wohnkomplex.
Zur Fotografin:
Christine Starke (geb. 1951 in Dresden) arbeitet seit 1985 freischaffend mit Schwerpunkten in der Porträt-, Dokumentations- und Architekturfotografie.
- Mit Christine Starke

Jayne-Ann Igel
Lesereihe »Schreibspuren«
Woher kommt ein Schriftsteller? Welche Bücher, Klänge und Bilder begleiten ihn – und wann werden Einflüsse zu einer eigenen literarischen Sprache? Diesen Fragen geht die Lesereihe »Schreibspuren« nach. Zum Auftakt ist die Dresdner Dichterin Jayne-Ann Igel zu Gast.
Jayne-Ann Igel hat eine eigene poetische Sprache entwickelt, in der Landschaft zum Resonanzraum von Geschichte und persönlicher Erfahrung wird, während die Sprache selbst nie selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu gesucht und erprobt wird.
Wer ihrem Schreiben auf die Spur kommen möchte, begegnet einer Vielzahl literarischer Stimmen. Eine besondere Bedeutung haben dabei Elias Canetti, Virginia Woolf und Paul Verlaine. Elsa Morantes »Traumtagebuch« wurde für Jayne-Ann Igel zu einem wichtigen Impuls, sich selbst mit dem Aufzeichnen und literarischen Festhalten von Träumen zu beschäftigen. Unter den deutschsprachigen Dichtern nehmen insbesondere Sarah Kirsch, Elke Erb und Johannes Bobrowski einen wichtigen Platz ein. In diesen Texten begegnen ihr Fragen, die für ihr eigenes Schreiben wichtig sind.
Im Gespräch mit Jayne-Ann Igel geht es um solche literarischen Wegmarken und Wendepunkte ihrer Schreibbiografie. Igel stellt Texte vor, die für sie wichtig waren und erzählt von den Spuren, die sie in ihrem eigenen Schreiben hinterlassen haben.
Moderation: Patrick Wilden
- Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €
Eine Kooperation der Literarischen Arena e. V., der Evangelischen Akademie Sachsen und den Museen der Stadt Dresden
Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Paul Aron – ein jüdischer Musiker und Dresdner Konzertveranstalter
Zum Jahr der jüdischen Kultur
1886 wurde der vielseitige Komponist und Dirigent Paul Aron in Dresden geboren. Er studierte bei Max Reger und initiierte in Dresden die Musikreihe „Neue Musik Paul Aron“. 1933 floh er zunächst in die Tschechoslowakei, später nach Kuba und in die USA, wo er verstarb. Prof. Dr. Matthias Herrmann stellt Leben und Wirken des Komponisten vor.
- Mit Prof. Dr. Matthias Herrmann (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Der Tod als Strafe
Galgen, Rad und Schwert – Richtstätten des Mittelalters und der Neuzeit
Archäologisch erfasste Richtstätten gehören noch immer zu den seltenen Befunden im Bereich der Rechtsarchäologie. Schriftliche Quellen lassen erkennen, dass seit dem Mittelalter auf weithin sichtbaren Plätzen öffentlich gerädert, geköpft und ertränkt wurde. Doch was passierte nach der Hinrichtung mit den Opfern? Ein christliches Begräbnis wurde ihnen häufig verwehrt, so dass ihre Überreste an Ort und Stelle »verlocht« wurden. Fesselungen der Toten, atypische Körperhaltungen und die Beschwerung mit Steinen weisen zudem auf die Angst der damaligen Gemeinschaft vor der Wiederkehr der Toten hin.
- Mit Dr. Marita Genesis, Potsdam

Aller Anfang ist schwer
Die Führung muss leider ausfallen
Was hat eine Reklamemarke der Dresdner Zigarettenfirma »Georg Jasmatzi & Söhne« mit der Bekämpfung von Kartellen und Monopolen zu tun? Der Vortrag gibt Einblick in ein Stück Dresdner Industriegeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich mittelständische Zigaretten-Unternehmen gegen die Übermacht amerikanischer Großkonzerne zur Wehr setzten.
Jeden ersten Freitag im Monat rücken wir ein Objekt unserer Dauerausstellung in den Fokus: In Kurzführungen von max. 20 Minuten Länge präsentieren Ihnen Mitarbeitende des Museums, Mitglieder von Kooperationspartnern oder Personen aus der Stadtgesellschaft die Besonderheiten eines ausgewählten Stückes Dresdner Geschichte.

Peter Makolies – Retrospektive
Vernissage
Begrüßung
Dr. Gisbert Porstmann, Direktor Museen der Stadt Dresden / Direktor Städtische galerie Dresden
Grußwort
Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur, Wisenschaft und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden
Prof. Manuel Frey, Stiftungsdirektor Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Einführung
Dr. Gisbert Porstmann
Musik
Beate Hofmann, Cello

Führung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise
Führung in der Sonderausstellung
- Dauer: 1,5 Stunden
- Treffpunkt an der Kasse
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- ohne Anmeldung

»Auf die Barrikaden!«
Stürmische Ereignisse im Mai 1849 in Dresden
Im 19. Jahrhundert strebte das wirtschaftlich erstarkende Bürgertum nach mehr persönlichen Rechten, Freiheiten und politischer Mitsprache – auch in Dresden. Bilder, Dokumente und Berichte von Akteuren und Beobachtern schildern anschaulich und hautnah die Ereignisse des Jahres 1849 in Dresden.
- Mit Lutz Reike (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

A Survival Paradox
(Über)Leben im Krieg
Podiumsgespräch mit Dr. Agnes Matthias (Kunsthistorikerin und Kuratorin) und den Fotograf*innen Johanna Maria Fritz, Elliott Kreyenberg, Emile Ducke
- Moderation: Sebastian Wells
- Museumseintritt

Dialogführung mit Jörg Brüggemann und Tamara Eckhardt
Was tun wir. Bilder in Zeiten zerfallender Gewissheiten
Jeden zweiten Sonntag um 15 Uhr finden Dialogführungen durch die Ausstellung mit jeweils zwei Fotograf*innen der Agentur OSTKREUZ statt.
- Museumseintritt zzgl. Führungsgebühr

Auf Dichterspuren – zum 267. Geburtstag Schillers
Stadtspaziergang
Würdigung des Dichters zu seinem 267. Geburtstag und Begehung des Denkmals
Mitglieder des Schiller & Körner in Dresden e. V. führen Sie anschließend auf den Spuren Schillers und seines Freundes und Mäzens Christian Gottfried Körner durch das Stadtzentrum.
- Treffpunkt:
Schillerdenkmal am Jorge-Gomondai-Platz
01097 Dresden - Kosten:
5 €, frei für Mitglieder des Schillervereins Dresden sowie Ehrenamtliche des Schillerhäuschens)
Veranstaltung des Schiller & Körner in Dresden e. V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden

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Ausdrucksmalen in der Städtischen Galerie Dresden
Malen, wie Sie es bisher vielleicht noch nicht erlebt haben: Man muss nicht malen können, kein Richtig, kein Falsch, keine Vorgaben, keine künstlerische Bewertung. Dafür gibt es jede Menge bunte Farbe, Pinsel, Schwämme, Rollen, Spachtel. Gemalt wird in der Gruppe, im Stehen auf großen Bögen Papier unter der Obhut einer professionellen Ausdrucksmalleiterin.
Mit Irene Bader, Ausdrucksmalleiterin, Hier ist Malraum, Dresden
- Kosten: 15 € pro Person
- Nur mit Anmeldung an kontakt@hier-ist-malraum.de