
Lötpunkt AG
Das coole Kreativlabor
Einen eigenen Roboter bauen? Im Lötpunkt, dem coolen Kreativlabor, kein Problem. Hier erlebst du Elektronik hautnah. Schnell und einfach lötest du aus Bauelementen elektronische Geräte zusammen, ob eine Minitaschenlampe, einen Feuchtigkeitsanzeiger für den Blumentopf, ein leuchtendes Herz für Omas Geburtstagskuchen, einen Windmesser oder gar einen kleinen Roboter.
Jeden Donnerstag (außer in den Ferien), 15:30 – 17:30 Uhr
Teilnahme kostenfrei
Ab 12 Jahre
Anmeldung beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 oder an service@museen-dresden.de

Otto Altenkirch und die Dresdner Malerei seiner Zeit
Thematischer Rundgang in der Sonderausstellung

Sitting on a Fence – Johanna Seidel. Malerei
Eröffnung und Kunstgespräch
Johanna Seidel überträgt ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit in eine poetische Bildsprache. Auf eine sehr individuelle Weise finden auf ihren Leinwänden Geschichte, Mythologie und Persönliches zusammen zu träumerisch-suggestiven, gleichermaßen coolen wie rätselhaften szenischen Porträts moderner junger Frauen.
Ideen für Figuren und Orte ihrer Bilder findet die Malerin in ihrer Familie, unter ihren Freunden und anhand von Natureindrücken bei Spaziergängen.
Was Johanna Seidels künstlerische Handschrift auszeichnet, ist eine Lust am opulent Ornamentalen, bisweilen ein Kokettieren mit dem Naiven sowie die Auseinandersetzung mit der malerischen Tradition in Zitaten und Anspielungen an die Kunstgeschichte.

Sachsens Glanz und Preußens Gloria – Macht und Mythos
Filmpräsentation im Rahmen der Sonderausstellung
Der Dokumentarfilm von Kerstin Mauersberger aus dem Jahr 2021 blickt hinter die Kulissen der Verfilmung der »Sachsen-Trilogie« des polnischen Schriftstellers Józef Ignacy Kraszewski. Die Regisseurin zeigt, mit welch enormem Aufwand das untergegangene barocke Dresden in Prag und Leningrad rekonstruiert wurde und wie identitätsstiftend die Filmreihe für eine Region wurde.
- Dauer: 45 oder 90 Minuten (Das Publikum kann entscheiden.)

Otto Altenkirch. Landschaft – Alla Prima
Führung in der Sonderausstellung
In diesem dialogisch angelegten Rundgang möchten wir mit Ihnen über die Kunst von Otto Altenkirch ins Gespräch kommen.
- Mit Gudrun Brückel (Künstlerin und Kunst- und Kulturvermittlerin)
- Treffpunkt an der Kasse

Wort-Landschaften – Lyrik trifft Otto Altenkirch
Workshop zur Sonderausstellung
Lassen Sie sich von den flirrenden Farben und dem besonderen Licht des Spätimpressionisten Otto Altenkirch verzaubern. In diesem Schreibworkshop verwandeln wir visuelle Eindrücke in eigene lyrische Texte.
Inmitten der Ausstellung halten wir inne, beobachten das Spiel von Licht und Schatten und finden Worte für das Unausgesprochene. Erleben Sie, wie mit gezielten Übungen – ganz ohne Erfahrungen, nur mit Freude am kreativen Ausdruck - aus Bildern poetische Geschichten und neue Inspirationen entstehen können. Verwandeln Sie im Workshop Farben, Formen und die Kompositionen von Otto Altenkirch in lebendige Poesie.
Hinweis: Bringen Sie gern einen oder zwei Ihrer liebsten Stifte mit.
Mit Maike Beier (Literaturpädagogin) und Claudia Meusel/ Franziska Schmidt (Kunstvermittlerinnen)
- Dauer: 3 h
- Kosten: 10 € pro Person
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Gorbitz – Leben in der Landschaft
Stadtteilrundgang
In Gorbitz leben ca. 22.000 Einwohnerinnen und Einwohner und schätzen ihren ruhigen Stadtteil als guten Ort zum Wohnen. Ein Stadtteil mit dem meisten Grün innerhalb eines Stadtteils der Stadt Dresden. Ein Stadtteil (eine Kleinstadt), mit sehr gutem ÖPNV-Angebot und komplettem 30kmh-Gebot, mit ca. 30 Fachärzten, 11 Kitas, 8 Schulen, 4 Horten, 7 Kinder- und Jugendeinrichtungen, einer Volkshochschule, einer Bibliothek, einem Hallenbad, einem Klub mit eigenem Kino, 3 Glaubenshäusern, zahlreichen Sportmöglichkeiten, einer freiwilligen Feuerwehr, 2 Einkaufszentren, 10 Super- sowie Fachmärkten.
Mit Jürgen Czytrich / Stadtteil-Führer
- Dauer: 2 Stunden
- Treffpunkt an der Haltestelle Linie 2/7 »Betriebshof Gorbitz«
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Lutz Bleidorn: »Aus der Erde – Über die Erde«
Buchpräsentation
Landschaft, Licht, Architektur – erstmals tritt das zeichnerische Werk des Architekten Ernst Günter Bleidorn (1928–2006) in einen Dialog mit den Arbeiten seines Sohnes, des Malers Lutz Bleidorn. Die Entwurfszeichnungen Ernst Günter Bleidorns werden durch Gemälde und Reflexionen seines Sohnes ergänzt, der den zeichnerischen Nachlass als Quelle eigener künstlerischer Auseinandersetzung begreift. So entsteht ein Band über Erinnerung, Inspiration und die Frage, wie sich Wahrnehmung und Gestaltung über Generationen hinweg fortschreiben.
»Aus der Erde – Über die Erde« ist 2026 im Verlag Sandstein Kultur erschienen und enthält Texte von Jens Uwe Pörksen, Ulrich Höhns, Johannes Schmidt, Teresa Ende, Maud Barg und Lutz Bleidorn.
- Mit Lutz Bleidorn
- Einführung: Dr. Johannes Schmidt

Klaus Günzel
Leben und Werk des Zittauer Bibliothekars, Schriftstellers und Romantik-Kenners
Klaus Günzel gehört zu den renommiertesten Literaturforschern der DDR. Er war ab 1957 Bibliothekar an der Christian-Weise-Bibliothek Zittau und veröffentlichte zahlreiche Schriften, Beiträge zur klassischen deutschen Literatur und vor allem zur deutschen Romantik, die sich später zum Schwerpunkt seines Schaffens entwickelte. Ab 1984 lebte er als freischaffender Schriftsteller in der DDR und gab mehrere Bibliographien, u. a. über E. T. A. Hoffmann, Heinrich von Kleist und Ludwig Tieck heraus. Uwe Kahl stellt Leben und Werk des Schriftstellers vor.
- Mit Uwe Kahl (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Tag des offenen Denkmals
Freie Besichtigung des Schillerhäuschens
10:00 bis 17:00

Tag des offenen Denkmals
Freie Besichtigung des historischen Gebäudes
10:00 bis 18:00
Beheimatet ist das Leonhardi-Museum in einem pittoresken Fachwerkhaus, das mit seinen Erkern und Türmchen, dem in Stein gehauenen gewaltigen Bergknappen an der Fassade und den malerischen Verzierungen aus Sprüchen und Reimen etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
In Teilen geht das Gebäude an der Grundstraße 26 in Loschwitz auf eine Wassermühle zurück, die an dieser Stelle bereits für das 16. Jahrhundert überliefert ist. Noch bis in die 1870er Jahre wurde hier Mehl gemahlen, bevor modernere Mühlen die Einstellung des Betriebes erforderten.
Als Eduard Leonhardi 1879 das ausgediente Mühlengrundstück kaufte, ließ er die Mühlen- und Stallgebäude abreißen und stattdessen ein Atelierhaus errichten. Das Wohngebäude blieb nahezu unverändert und wurde nur mit einem kleinen Atelieranbau versehen. Anfang der 1880er Jahre erhielt das Fachwerkhaus von dem jungen Dresdner Kunstakademieschüler Charles Palmié seine Bemalung sowie Anregungen für den historisierenden Fassadenschmuck.

Tag des offenen Denkmals
Freie Besichtigung des Landhauses
10:00 bis 18:00
Das Stadtmuseum befindet sich nur wenige Meter von der Dresdner Frauenkirche entfernt im Landhaus. Das Gebäude entstand nach einem Entwurf des sächsischen Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius zwischen 1770 und 1775 als Land- und Steuerhaus für die sächsischen Stände.
Es zeichnet sich durch die Kombination von Stilelementen des Spätbarocks, Rokoko und – erstmalig in Dresden – des Frühklassizismus aus. Nach Einführung der ersten sächsischen Verfassung von 1831, die den Übergang des Königreichs Sachsen zur konstitutionellen Monarchie markierte, trat hier 1833 / 34 der neue Landtag.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Landhaus zum staatlichen Verwaltungssitz umgebaut und um einen westlichen Seitenflügel erweitert. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ging das Ruinengrundstück in städtische Hand über.
1961 beschloss der Rat der Stadt den Wiederaufbau des Hauptgebäudes. Die äußere Fassade wurde wiederhergestellt und die eindrucksvolle Treppenhausanlage erfuhr eine detailgetreue Rekonstruktion.