
Präsentation der Fotodokumentation »Gorbitz« von Christine Starke
Buchvorstellung in der Sonderausstellung
Die Fotografin Christine Starke stellt ihr 1989 entstandenes Fotoalbum über das Neubaugebiet Gorbitz vor.
Die Arbeit dokumentiert ein Wohnhaus mittels Schwarzweißaufnahmen im Mittelformat. Das Album besticht durch seine aufwendige Gestaltung mit vielfältigen Aufklappelementen, die den Blick von außen nach innen und vom Keller bis zum Dach führen. Die Aufnahmen zeigen die Architektur, die Bewohnenden und ihr Wohnumfeld im damals jungen Wohnkomplex.
Aktuell ist das Fotoalbum in der Sonderausstellung »Platte Ost / West« zu sehen, für die Veranstaltung wird es aus der Vitrine genommen.
Zur Fotografin:
Christine Starke (geb. 1951 in Dresden) arbeitet seit 1985 freischaffend mit Schwerpunkten in der Porträt-, Dokumentations- und Architekturfotografie.
- Museumseintritt

Sitting on a Fence
Kunstgespräch mit Johanna Seidel

Ein Abend für Strawalde – zum 95. Geburtstag
Film und Gespräch
Begrüßung
Dr. Gisbert Porstmann, Museen der Stadt Dresden
Prof. Dr. Wolfgang Holler, Sächsische Akademie der Künste
Stefanie Eckert, DEFA-Stiftung
Film
Drei von vielen, 1961/1988, 32 Minuten
Gespräch
Jürgen Böttcher, Peter Makolies, Matthias Flügge
Der 1931 in Frankenberg/Sachsen geborene und im Ort Strahwalde in der Oberlausitz aufgewachsene Filmregisseur und Maler Jürgen Böttcher, alias Strawalde, gehört zu den wichtigsten Künstlern der Nachkriegszeit. Der Abend anlässlich seines 95. Geburtstages beleuchtet nicht nur Strawaldes filmisches und künstlerisches Werk, sondern würdigt ebenso seine besondere Stellung im deutschen Kunstgeschehen und die Verbindung mit seinen Weggefährten.
Gezeigt wird sein 1961 gedrehter, umgehend verbotener und erst 1988 uraufgeführter DEFA-Kurzdokumentarfilm »Drei von vielen«, in dessen Mittelpunkt seine Dresdner Künstlerfreunde Peter Graf, Peter Herrmann und Peter Makolies am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn stehen,
Im Anschluss spricht Strawalde mit dem Publizisten Matthias Flügge und dem Bildhauer Peter Makolies über die Produktionsgeschichte und Hintergründe des Films, über ihren Weg zur Kunst und die Beweggründe, allen Widrigkeiten zum Trotz dabei geblieben zu sein. Der Bogen führt bis in die Gegenwart und eröffnet so den Blick auf über 60 Jahre deutsch-deutsche Kunst- und Kulturgeschichte.
Eine Veranstaltung der Sächsischen Akademie der Künste in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden und der DEFA-Stiftung