
Thomas Bachler. Heliografien
Eröffnung der Kabinettsausstellung zum 200. Jahrestag der ersten Fotografie der Welt
Die Heliografie – auf Deutsch »Sonnenzeichnung« – ist eine ebenso variable wie zeitaufwendige Technik, bei der das Bild unter starker Lichteinwirkung auf einer mit Asphalt beschichteten Metallplatte entsteht. Mit diesem Verfahren gelang dem Franzosen Joseph Nicéphore Niépce vor 200 Jahren die weltweit erste bis heute erhaltene Fotografie.
Thomas Bachler hat sich intensiv mit diesem Verfahren beschäftigt und die Technik der Heliografie für seine eigenen Arbeiten angewandt. Seine Werke werden in der Ausstellung gezeigt.
Im Rahmen der Eröffnung entwickelt er eine Heliografie, die zuvor in Langzeitbelichtung vom Ernemann-Turm aus aufgenommen wurde.
Zudem besteht die Gelegenheit, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.

Eröffnung: PLATTE OST/ WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise

August Kotzsch: Fotografie
Eröffnung der Sonderausstellung
Eröffnungsrede: Jens Bove, Agnes Matthias
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 27. März um 20 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Grußwort: Jens Bove (Deutsche Fotothek)
Es spricht: Agnes Matthias (Deutsche Fotothek)
Der Zugang zur Veranstaltung ist nicht barrierefrei.
Während der Eröffnung steht Ihnen der Parkplatz an der Grundstraße oberhalb des Museums zur Verfügung.

Wo Schatten wohnen – E. T. A. Hoffmann, Carl Maria von Weber und das Dunkle in der Romantik
Eröffnung der neuen Sonderausstellung
E. T. A. Hoffmann und Carl Maria von Weber verband die Suche nach neuen künstlerischen Wegen, die in der Romantik ihren Ausdruck fanden. Ihre Werke sind fantastisch und märchenhaft und beinhalten Facetten der Schwarzen Romantik, die das Unheimliche einzufangen versuchte. Beide wirkten in Dresden, kannten und schätzten sich und sahen sich zugleich als Komponisten und Schriftsteller.
Hoffmann schuf mit seiner Oper »Undine« in Dresden die erste große romantischer Oper, an die Weber mit dem »Freischütz« anknüpfte. Weber ließ sich ebenfalls von Hoffmanns Schrift »Phantasus« zu einem eigenen Romanfragment inspirieren. Beide beschäftigten sich mit der Idee eines Gesamtkunstwerkes und waren vielseitig tätig. Anlässlich des 250. Geburtstages Hoffmanns und des 200. Todestags Webers zeigt das Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik eine Ausstellung zu beiden Künstlern und ihrem Wirken in Dresden.
- Mit Christoph Uschner (Cello)