
TACHELES – Kurzfilmprogramm zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen
Clubkino im Lingnerschloss
Der Filmverband Sachsen hat anlässlich des Themenjahres ein eigenes Kurzfilmprogramm zusammengestellt, das unterschiedliche filmische Perspektiven auf jüdisches Leben, jüdische Geschichte und jüdische Gegenwart auslotet.
- Clubkino im Lingnerschloss
Bautzner Str. 132
01099 Dresden - Eintritt 7 €
- Reservierung an clubkino@lingnerschloss.eu

Levins Mühle
Clubkino im Lingnerschloss
Regie: Horst Seemann, DDR, 1980, 118´, Darsteller: Christian Grashof, Erwin Geschonneck, Kurt Böwe u.a.
Ostpreußen, 1874: Der jüdische Mühlenbesitzer Levin wehrt sich gegen seinen betrügerischen deutschen Konkurrenten, der mit allen Mitteln versucht, ihn zu vertreiben. Basierend auf der Novelle von Johannes Bobrowski entwirft Horst Seemanns DEFA-Film ein vielschichtiges Sittengemälde. Er erzählt nicht nur eine packende Geschichte von Habgier und Justiz, sondern seziert den alltäglichen Antisemitismus der Dorfgemeinschaft und stellt die Frage nach moralischem Mut und Gerechtigkeit.
- Clubkino im Lingnerschloss
Bautzner Str. 132
01099 Dresden - Einlass ab 18:30 Uhr, mit Musik von Annett Otto und Gennadi Nepomnischi vor dem Film
- Filmeinführung: Dr. Karsten Fritz
- Eintritt 7 €
- Reservierung an clubkino@lingnerschloss.eu

Herr Zwilling und Frau Zuckermann
Museumskino Ernemann VII B
Dokumentarfilm, Regie: Volker Koepp, DE, 1999, 132´, Darsteller: Rosa Roth-Zuckermann, Mathias Zwilling u.a.
Täglich besucht Herr Zwilling die 90-jährige Frau Zuckermann. Man spricht über das gemeinsam Erlebte, über Politik und Literatur. Beide kommen aus Czernowitz, einst Zentrum jüdischer Kultur im Westen der Ukraine – bis 1941. Damit verknüpft werden Episoden jüdischer Erfahrungen im Czernowitz der späten 1990er-Jahre, nach dem Ende der Sowjetunion.
- Eintritt 7 €
- Filmeinführung: Dr. Karsten Fritz
- Einlass 30 min vor Filmbeginn
- Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Alles auf Zucker!
Clubkino im Lingnerschloss
2004, Dani Levy, DE, 2004, 95´, Darsteller: Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Rolf Hoppe u.a.
Der säkulare Sportreporter Jaeckie Zucker, alias „Zucki“, braucht dringend das Erbe seiner verstorbenen Mutter. Doch das Testament sieht vor, dass er sich erst mit seinem orthodoxen Bruder versöhnen muss. Leys turbulente Komödie konfrontiert zwei völlig unterschiedliche jüdische Lebenswelten im modernen Deutschland und feiert dabei voller Witz und Herzlichkeit die Versöhnung von Tradition und Gegenwart, ohne die Wunden der Vergangenheit zu ignorieren.
Im Anschluss: Filmgespräch
Andreas Körner spricht mit Regisseur Dani Levy über dessen Film »Alles auf Zucker!«. Levy begann seine Karriere beim Kinder- und Jugendtheater »Rote Grütze«. Nach seinem erfolgreichenKinodebüt »Du mich auch« drehte er Kinofilme in Deutschland undin den USA. Für seine Komödien »Alles auf Zucker!«, »Mein Führer« und »Das Leben ist zu lang« gewann er zahlreiche Preise, darunter den Ernst Lubitsch Preis und mehrere Deutsche Filmpreise. Mit Stefan Arndt, Tom Tykwer und Wolfgang Becker gründete er 1994 die Produktionsfirma X Filme Creative Pool. Levy lebt mit seiner Familie in Berlin und sieht seine jüdischen Wurzeln als wichtigenTeil seines Lebens und Schaffens.
- Clubkino im Lingnerschloss
Bautzner Str. 132
01099 Dresden - Eintritt 7 €
- Reservierung an clubkino@lingnerschloss.eu

Jüdinnen und Juden im Wirtschaftsleben des Kaiserreiches und der Weimarer Republik
Vitrinenblicke – Stadtgeschichten aus dem Depot
Welche Rolle spielten jüdische Bürgerinnen und Bürger im Wirtschaftsleben unserer Stadt? Wie prägten sie Handel, Finanzwesen und Industrie in der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik?
Ausgewählte Objekte aus unserem Depot, die nun in einem neuen Kontext gezeigt werden, beleuchten den Beitrag jüdischer Fabrikanten, Bankiers und Geschäftsleute zur wirtschaftlichen Entwicklung Dresdens und erzählen von einem Leben, das fest in der Mitte der Gesellschaft verankert war.
Die Führung findet im Museumscafé statt – mit Blick auf die Neuerwerbungsvitrine. Kleine Snacks stehen bereit; Kaffee kann bei Bedarf am Automaten geholt werden. In diesem entspannten Rahmen etabliert das Stadtmuseum ein neues Führungsformat, das Geschichte im Gespräch erlebbar macht.
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Dauer: 1,5 h
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Jüdinnen und Juden im Wirtschaftsleben des Kaiserreiches und der Weimarer Republik
Vitrinenblicke – Stadtgeschichten aus dem Depot
Welche Rolle spielten jüdische Bürgerinnen und Bürger im Wirtschaftsleben unserer Stadt? Wie prägten sie Handel, Finanzwesen und Industrie in der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik?
Ausgewählte Objekte aus unserem Depot, die nun in einem neuen Kontext gezeigt werden, beleuchten den Beitrag jüdischer Fabrikanten, Bankiers und Geschäftsleute zur wirtschaftlichen Entwicklung Dresdens und erzählen von einem Leben, das fest in der Mitte der Gesellschaft verankert war.
Die Führung findet im Museumscafé statt – mit Blick auf die Neuerwerbungsvitrine. Kleine Snacks stehen bereit; Kaffee kann bei Bedarf am Automaten geholt werden. In diesem entspannten Rahmen etabliert das Stadtmuseum ein neues Führungsformat, das Geschichte im Gespräch erlebbar macht.
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Dauer: 1,5 h
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Jüdinnen und Juden im Wirtschaftsleben des Kaiserreiches und der Weimarer Republik
Vitrinenblicke – Stadtgeschichten aus dem Depot
Welche Rolle spielten jüdische Bürgerinnen und Bürger im Wirtschaftsleben unserer Stadt? Wie prägten sie Handel, Finanzwesen und Industrie in der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik?
Ausgewählte Objekte aus unserem Depot, die nun in einem neuen Kontext gezeigt werden, beleuchten den Beitrag jüdischer Fabrikanten, Bankiers und Geschäftsleute zur wirtschaftlichen Entwicklung Dresdens und erzählen von einem Leben, das fest in der Mitte der Gesellschaft verankert war.
Die Führung findet im Museumscafé statt – mit Blick auf die Neuerwerbungsvitrine. Kleine Snacks stehen bereit; Kaffee kann bei Bedarf am Automaten geholt werden. In diesem entspannten Rahmen etabliert das Stadtmuseum ein neues Führungsformat, das Geschichte im Gespräch erlebbar macht.
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Dauer: 1,5 h
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Jüdinnen und Juden im Wirtschaftsleben des Kaiserreiches und der Weimarer Republik
Vitrinenblicke – Stadtgeschichten aus dem Depot
Welche Rolle spielten jüdische Bürgerinnen und Bürger im Wirtschaftsleben unserer Stadt? Wie prägten sie Handel, Finanzwesen und Industrie in der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik?
Ausgewählte Objekte aus unserem Depot, die nun in einem neuen Kontext gezeigt werden, beleuchten den Beitrag jüdischer Fabrikanten, Bankiers und Geschäftsleute zur wirtschaftlichen Entwicklung Dresdens und erzählen von einem Leben, das fest in der Mitte der Gesellschaft verankert war.
Die Führung findet im Museumscafé statt – mit Blick auf die Neuerwerbungsvitrine. Kleine Snacks stehen bereit; Kaffee kann bei Bedarf am Automaten geholt werden. In diesem entspannten Rahmen etabliert das Stadtmuseum ein neues Führungsformat, das Geschichte im Gespräch erlebbar macht.
- Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
- Dauer: 1,5 h
- Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

Die Kaskels. Kunst, Kultur und Kommerz
Eröffnung der Sonderausstellung
Anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur zeigt das Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik eine Ausstellung über die Familie von Kaskel, die vor allem im 19. Jahrhundert das Kunst- und Kulturleben Dresdens stark prägte.
- Mit Brita Wiederanders (Hammerflügel)
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Die Familie von Kaskel
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Die spannenden Biografien der Familienmitglieder der Kaskels werden vom 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein vorgestellt.
- Mit Dr. Matthias Donath (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Kompositionen der Familie von Kaskel
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Mehrere Mitglieder der Familie von Kaskel wirkten als Komponisten, darunter Sophie Gräfin von Baudissin, geborene Kaskel (1817–1894), Carl Freiherr von Kaskel (1797–1874) sowie dessen Enkelsohn gleichen Namens Carl von Kaskel (1866–1943). Von letztgenanntem wurden vier Opern am Sächsischen Staatstheater aufgeführt. Ihre Kompositionen sind vollkommen in Vergessenheit geraten und erklingen erstmalig seit mehr als hundert Jahren wieder.
- Frank Blümel (Tenor) und Marc Kirsten (Hammerflügel)
- Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Jüdische Komponisten in Dresden
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Über Jahrhunderte wirkten jüdische Musiker und Komponisten in Dresden. Das Ensemble Mediterrain stellt einige ihrer Werke gemeinsam mit Dr. Agatha Schindler als Moderatorin vor.
- Mit dem Ensemble Mediterrain und Dr. Agatha Schindler (Moderation)
- Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.