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Datum

Mi / 23. Sep
16:00
Fällt aus
KI generiert: Das Bild zeigt eine Zigarettenschachtel in einer Vitrine, mit verschwommenen Personen im Hintergrund, die an einem Tisch sitzen. Der Fokus liegt auf der Schachtel mit der Aufschrift "Lande ohne".
Jüdinnen und Juden im Wirtschaftsleben des Kaiserreiches und der Weimarer Republik

Vitrinenblicke – Stadtgeschichten aus dem Depot

Welche Rolle spielten jüdische Bürgerinnen und Bürger im Wirtschaftsleben unserer Stadt? Wie prägten sie Handel, Finanzwesen und Industrie in der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik? 

Ausgewählte Objekte aus unserem Depot, die nun in einem neuen Kontext gezeigt werden, beleuchten den Beitrag jüdischer Fabrikanten, Bankiers und Geschäftsleute zur wirtschaftlichen Entwicklung Dresdens und erzählen von einem Leben, das fest in der Mitte der Gesellschaft verankert war.

Die Führung findet im Museumscafé statt – mit Blick auf die Neuerwerbungsvitrine. Kleine Snacks stehen bereit; Kaffee kann bei Bedarf am Automaten geholt werden. In diesem entspannten Rahmen etabliert das Stadtmuseum ein neues Führungsformat, das Geschichte im Gespräch erlebbar macht. 

  • Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt
  • Dauer: 1,5 h
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Sa / 26. Sep
17:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine viktorianische Familienporträtzeichnung mit einem Mann, zwei Kindern und einer Frau, die zusammen posieren. Die Szene wirkt harmonisch und die Personen sind elegant gekleidet.Johann Georg Weinhold: Carl Kaskel (1797-1874) mit Familie, 1843, Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung
Eröffnung: Die Kaskels. Kunst, Kultur und Kommerz

Eröffnung der Sonderausstellung

Anlässlich des Jahres der jüdischen Kultur zeigt das Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik eine Ausstellung über die Familie von Kaskel, die vor allem im 19. Jahrhundert das Kunst- und Kulturleben Dresdens stark prägte.

  • Mit Brita Wiederanders (Hammerflügel)
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.
Mi / 30. Sep
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine viktorianische Familienporträtzeichnung mit einem Mann, zwei Kindern und einer Frau, die zusammen posieren. Die Szene wirkt harmonisch und die Personen sind elegant gekleidet.Johann Georg Weinhold: Carl Kaskel (1797-1874) mit Familie, 1843, Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung
Die Familie von Kaskel

Zum Jahr der jüdischen Kultur

Die spannenden Biografien der Familienmitglieder der Kaskels werden vom 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein vorgestellt.

  • Mit Dr. Matthias Donath (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.
Sa / 3. Okt
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine handgeschriebene Musikpartitur mit Noten und Text, die einer Contesse Mary Hatfield gewidmet ist. Es enthält musikalische Anweisungen und eine erkennbare Melodie.Autograf eines Liedes von Karl von Kaskel nach einem Text von Ludwig Uhland | Foto: © Romy Donath
Kompositionen der Familie von Kaskel

Zum Jahr der jüdischen Kultur

Mehrere Mitglieder der Familie von Kaskel wirkten als Komponisten, darunter Sophie Gräfin von Baudissin, geborene Kaskel (1817–1894), Carl Freiherr von Kaskel (1797–1874) sowie dessen Enkelsohn gleichen Namens Carl von Kaskel (1866–1943). Von letztgenanntem wurden vier Opern am Sächsischen Staatstheater aufgeführt. Ihre Kompositionen sind vollkommen in Vergessenheit geraten und erklingen erstmalig seit mehr als hundert Jahren wieder.

  • Frank Blümel (Tenor) und Marc Kirsten (Hammerflügel)
  • Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.
Sa / 10. Okt
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein Orchester während einer Probe oder Aufführung, dirigiert von einer Person im Zentrum. Im Vordergrund sind verschiedene Instrumente und Musiker zu sehen.
Jüdische Komponisten in Dresden

Zum Jahr der jüdischen Kultur

Über Jahrhunderte wirkten jüdische Musiker und Komponisten in Dresden. Das Ensemble Mediterrain stellt einige ihrer Werke gemeinsam mit Dr. Agatha Schindler als Moderatorin vor.

  • Mit dem Ensemble Mediterrain und Dr. Agatha Schindler (Moderation)
  • Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.
So / 18. Okt
14:00
Mit Anmeldung
Alter Jüdischer FriedhofFoto: Wikimedia / UlrichAAB
Führung über den Alten Jüdischen Friedhof: Dresden als neue Heimat

Zum Jahr der jüdischen Kultur 

Der Alte jüdische Friedhof ist ein beredtes Zeugnis für die Wiederansiedlung von Juden in Dresden. Mit seinem Machtantritt 1694 hatte August der Starke das Land bewusst für Menschen aus anderen Ländern geöffnet. Damit schuf er die Voraussetzung für eine aufblühende kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Sachsens. 

Auf diesem Rundgang werden jüdische Persönlichkeiten vorgestellt, die in dieser Zeit nach Dresden kamen und die Stadt für gut 200 Jahre wesentlich mitprägten: Dazu gehörten die Familien Kaskel, Gutmann, Elimeyer, Wolfsohn und Fiorino, die im Mittelpunkt dieses Rundgangs stehen.

Eine Veranstaltung des Sächsischen Musikvereins in Kooperation mit Hatikva e. V.

  • Treff: 
    Alter Jüdischer Friedhof
    Pulsnitzer Straße 12
    01099 Dresden

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Eintritt frei
So / 25. Okt
14:00
Mit Anmeldung
Neuer Jüdischer Friedhof Dresden (2)Foto: © Dr. Bernd Gross
Führung über den Neuen Israelitischen Friedhof

Zum Jahr der jüdischen Kultur 

Im 19. und 20. Jahrhundert prägten Juden in Dresden wesentlich die Entwicklung dieser Stadt, bis diese fruchtbare Periode durch die Nationalsozialisten beendet wurde. Trotz schwerer Schäden durch den Bombenangriff 1945 blieben auf diesem Friedhof auch viele prachtvolle Grabstätten erhalten und erzählen von Familien, die sich bis 1933 besonders für diese Stadt engagierten. Sie prägten ihre Heimatstadt über viele Jahrzehnte kulturell, geistig und auch wirtschaftlich. Auf diesem Rundgang folgen wir den Geschichten – u. a. der Familien Arnhold, Klemperer, Gutmann, Joachimsthal und vieler anderer.

Eine Veranstaltung des Sächsischen Musikvereins in Kooperation mit Hatikva e. V.

  • Treff: 
    Neuer Israelitischer Friedhof
    Fiedlerstraße 3
    01307 Dresden

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

Eintritt frei
Mi / 4. Nov
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine schwarz-weiße Porträtaufnahme eines Mannes in einem Anzug. Der Mann schaut direkt in die Kamera.Paul Aron | © Agata Schindler
Paul Aronein jüdischer Musiker und Dresdner Konzertveranstalter

Zum Jahr der jüdischen Kultur

1886 wurde der vielseitige Komponist und Dirigent Paul Aron in Dresden geboren. Er studierte bei Max Reger und initiierte in Dresden die Musikreihe „Neue Musik Paul Aron“. 1933 floh er zunächst in die Tschechoslowakei, später nach Kuba und in die USA, wo er verstarb. Prof. Dr. Matthias Herrmann stellt Leben und Wirken des Komponisten vor.

  • Mit Prof. Dr. Matthias Herrmann (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.
Mi / 18. Nov
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein Porträt eines Mannes mit dunklem Haar, der einen eleganten Mantel mit Pelzkragen trägt. Er blickt zur Seite, wobei der Hintergrund dunkel gehalten ist, um die Person hervorzuheben.Ferdinand Schimon; Carl Maria von Weber, Öl auf Leinwand, 1825 | Foto: © Städtische Galerie – Gemäldesammlung, Museen der Stadt Dresden
Carl Maria von Webers Verhältnis zum Judentum im Spannungsfeld von Vorurteil und Aufklärung

Zum Jahr der jüdischen Kultur

Im 19. Jahrhundert war der Antisemitismus stark verbreitet. Auch einige Musiker und Künstler äußerten sich öffentlich antisemitisch – allen voran Richard Wagner. Dass auch Carl Maria von Weber und seine Familie antisemitisch eingestellt waren, wird vor allem in Webers angespanntem Verhältnis zu seinem Verleger Schlesinger deutlich. Prof. Dr. Schmuhl untersucht erstmalig die Quellenlage zu diesem Thema.

  • Mit Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
  • In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.