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Bildung erleben

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Datum

Mi / 6. Mai
18:00
Fällt aus
Uwe Tellkamp Der Turm
Opernbesuche in der Literatur

Carl Maria von Webers »Freischütz« im Roman

Die Veranstaltung muss krankheitsbedingt leider ausfallen.

Opernhäuser sind seit mehr als 200 Jahren in Romanen und Novellen oft und variationsreich bespielte Handlungsorte. Der Vortrag stellt das Opernhaus als literarischen Topos vor und konzentriert sich dann – anlässlich des 200. Todesjahres Carl Maria von Webers – vor allem auf zwei Romane, in denen Aufführungen des »Freischütz« mit sehr unterschiedlichen Akzentsetzungen geschildert werden: auf Wolfgang Schlüters »Anmut und Gnade« (2007) und auf Uwe Tellkamps Dresden-Roman »Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land« (2008).

In Kooperation mit der Goethe-Gesellschaft Dresden e. V.

Do / 7. Mai
19:00
KI generiert: Eine Person steht neben einem kleinen, dekorativen Holzhaus, das kunstvoll geschnitzt ist und auf erhöhter Basis ruht. Im Inneren des Hauses sind Figuren oder Puppen zu erkennen.
Zwischen hellen und dunklen Tagen im Osten

Auf Reisen mit Frau Danders

Für Hannelore Danders und unsere Gäste ist ein Abend im Palitzsch-Museum, an dem sie aus ihrem langen und erfahrungsreichen Leben berichtet, schon eine gute Tradition geworden. Diesmal wird es um ihre Erlebnisse als Reiseleiterin gehen. 

So führte sie Gruppen in die Sowjetunion, in den Kaukasus, auf die Krim, nach Armenien und später - fast ohne Sprachkenntnisse - nach Italien. Woanders zu sein wurde ihr Thema. Was Land und Leute in ihren Erinnerungen für Spuren hinterlassen haben - davon wird sie erzählen.

  • Mit Dr. Hannelore Danders 
Sa / 16. Mai
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine ältere Frau mit einem freundlichen Ausdruck in einem rosa Blazer vor einem unscharfen Hintergrund. Der Hauptinhalt ist das Portrait der Frau.
Erfahrung des Abgründigen

Annette von Droste-Hülshoff

Die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff zeigt in ihren Werken eine tiefe Auseinandersetzung mit dunklen, existenziellen Themen. Sie thematisiert Leid und Vergänglichkeit und zeigt eine Spannung zwischen der Schönheit der Welt und einer inneren Zerrissenheit. Die bekannte Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz widmet sich der Dichterin und ihrem Werk.

  • Mit Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
So / 17. Mai
15:00
Mit Anmeldung
KM Glanz Und Gloria 20260128 17
Sachsens Glanz aus Pappmaché und Phantasie

Die sächsischen Dreharbeiten für Kraszewskis Sachsen-Trilogie

Der sechsteilige Fernsehfilm »Sachsens Glanz und Preußens Gloria« von 1985 war die aufwendigste und teuerste Produktion in der Geschichte der DEFA. Noch heute faszinieren die Qualität des Drehbuchs, die Pracht der Ausstattung und die Qualität der Schauspielerinnen und Schauspieler.

Die Dreharbeiten waren ungewöhnlich aufwendig, denn die Suche nach geeigneten Spielorten war nicht einfach. Vieles war zerstört und zur Zeit der Produktion noch nicht wieder aufgebaut. So mussten andere Orte als Ersatz dienen, vor allem für das nicht mehr existierende Residenzschloss.

Wer diese Filme heute anschaut und sich in Dresden und Umgebung auskennt, für den sind sie eine doppelte Reise in die Vergangenheit – in die Epoche Augusts des Starken und in die DDR der 1980er Jahre. Gehen Sie mit uns auf eine spannende und amüsante Suche nach den kleinen Fehlern am Bildrand und den Tricks des Regisseurs, um eine Welt wiederauferstehen zu lassen, die es nicht mehr gab.

  • Es erzählt Dr. Stephan Reher
  • Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Do / 28. Mai
18:00
Oskar Rassau, Adolf Schwarz & Martin Pietzsch, Schiller-Körner-Denkmal, 1912. (Detail)
»Schreibe mir bald wieder«

Das Goethe- und Schiller-Archiv Weimar erwarb Briefe von Schiller und Körner

2024 gelang dem Weimarer Archiv ein spektakulärer Ankauf. Über das Auktionshaus Stargadt in Berlin wurden Briefe von Friedrich Schiller und Christian Gottfried Körner zum Kauf angeboten. Mit Unterstützung der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs konnte die Klassik Stiftung Weimar sieben Briefe von Schiller und fünf Briefe von Körner aus dem Zeitraum von Juli 1787 bis August 1797 erwerben. Die kostbaren Originalhandschriften bereichern den Nachlass Friedrich Schillers, der zu den Kernbeständen des Weimarer Archivs gehört. 

Dr. Silke Henke wird diesen Nachlass und besonders die neu erworbenen Briefe in ihrem Vortrag in Wort und Bild vorstellen.

Sa / 30. Mai
17:00
Mit Anmeldung
Blick in die Ausstellung
Konzert der Schüler des Landesmusikgymnasiums für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Schülerinnen und Schüler des Landesgymnasiums für Musik zeigen ihr Können und stellen kammermusikalische Werke vor.

  • Eintritt: 4 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 3. Jun
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt einen Stapel Bücher und eine Vase mit einer einzelnen Tulpe auf einem Tisch, während im Hintergrund mehrere orangefarbene Stühle und weitere Tische zu sehen sind. Der Hauptinhalt des Bildes ist eine ruhige, möglicherweise studienbezogene Atmosphäre in einem modernen Raum.
Roter Pfeffer für den Yeti

Undine Materni und Volker Sielaff in Lesung und Gespräch

Undine Maternis neue Gedichte, im Gans Verlag unter dem Titel »Manchmal ist es gut an roten Pfeffer zu denken«, erzählen von Handwerkerinnen und ihrem Tun, ihrer Inspiration, ihrem Verhältnis zu den Dingen, die sie bewahren, verändern oder neu schaffen. 

»Ein zauberhaftes Buch, das Frauen im Handwerk feiert«, heißt es über dieses, mit wundervollen Collagen von Ruth Habermehl ausgestattete besondere Buch.

Undine Materni, Jahrgang 1963, ist Lyrikerin, Literaturkritikerin und Lektorin und lebt in Dresden. Zahlreiche Erzählungs- und Gedichtbände.

Volker Sielaffs neuer Gedichtband »Fragen an den Yeti«, erschienen im Verlag Voland & Quist / Edition Azur, spannt wieder einen weiten Bogen: von der Kindheit in der Lausitz bis in die Straßen von London. Wir begegnen Sylvia Plath, dem Vogelmann und einer anonymen jungen Künstlerin. 

Die SZ schrieb über dieses Buch voller Begeisterung: »VolkerSielaff ist in seinem neuen Band so sehtüchtig, farbsüchtig und normflüchtig wie noch nie.«

Volker Sielaff, Jahrgang 1966, Lyriker, Prosaautor und Publizist, lebt in Dresden. Zahlreiche Gedichtbände, ein Prosabuch

  • Moderation: Richard Stratenschulte
Fr / 5. Jun
15:00
KI generiert: Das Bild zeigt ein Grabmal mit der Aufschrift "Carl Maria von Weber" und mehreren Blumengestecken. Es ist in eine Mauer integriert und wirkt gepflegt und respektvoll dekoriert.
Am Grabe Webers zum 200. Todestag

Gedenkfeier auf dem Alten Katholischen Friedhof

In Kooperation mit dem Freundeskreis Carl Maria von Weber Hosterwitz e. V. wird am Grabe Carl Maria von Webers anlässlich seines 200. Todestages eine Gedenkveranstaltung durchgeführt. 

Der Schauspieler Johannes Gärtner wird Richard Wagners Grabrede auf dem Alten Katholischen Friedhof vortragen, die vor 200 Jahren an dieser Stelle durch Wagner selbst vorgetragen worden ist. Musikalisch wird die Veranstaltung durch Schülerinnen und Schüler des Landesgymnasiums umrahmt.

  • Mit Schülern/innen des Landesgymnasiums für Musik und Johannes Gärtner (Lesung)

Foto: © Michael R. Hennig (DML-BY)

Fr / 5. Jun
20:00
Ausgebucht
PLATTE01 Cropped Edit
WOHNEN IN SCHICHTEN

Werkstattaufführung des B:Clubs PLATTE

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Die »PLATTE« hat oft keinen guten Ruf: grau, monoton, viele Menschen auf engem Raum und damit verbundene Probleme. Doch in der DDR war eine Wohnung im Plattenbau heiß begehrt – und ist die Platte heute nicht schon wieder Kult? 

In Kooperation mit dem Stadtmuseum haben die Teilnehmer*innen des B:Clubs des Staatsschauspiels Dresden ihren eigenen Blick auf Plattenbauten und die Sonderausstellung entwickelt. Sie haben Szenen gesammelt, persönliche Erfahrungen archiviert, Assoziationen erforscht und in die Zukunft geträumt. 
Was haben wir früher mit der Platte verbunden und was verbinden wir heute damit? Wie müsste eine Plattenbauwohnung gestaltet sein, damit wir hier wohnen möchten? Wie geht es in Zukunft mit dem industriellen Wohnungsbau weiter? Und wie werden kommende Generationen auf das Wohnen in Großtafelbauweise blicken?

Die Werkstattaufführung WOHNEN IN SCHICHTEN lädt das Publikum zu einem theatralen Rundgang durch die Ausstellung mit Perspektiven auf und aus der Platte ein.

Foto: Teilnehmer*innen des B:Clubs in der Installation »Plattenbau Vertigo« von Annett Zinsmeister (2025/26(

Sa / 6. Jun
17:00
Mit Anmeldung
AI generated: The image shows two women looking into the distance and standing in front of a dark background with blurred lights. One woman is wearing an orange-coloured top, while the other is wearing a blue blazer.
»Meine Lieder, mein Sänge ...«

Zum 200. Todestag Carl Maria von Webers

Die Dresdner Sopranistin Gretel Wittenburg gestaltet mit der Gitarristin Elke Jahn auf einem historischen Instrument anlässlich des Weber-Gedenkjahres ein Programm mit Webers Liedern zur Gitarre. Die Lieder sind zum großen Teil in Hosterwitz entstanden. Dazu werden Briefe und Texte aus Carl Maria von Webers Lebens vorgetragen.

  • Mit Gretel Wittenburg (Sopran) und Elke Jahn (Biedermeier-Gitarre)
  • Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
So / 7. Jun
15:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein Reliefporträt einer Person in Profilansicht, eingebettet in ein dekoratives, ovales Rahmenrelief auf einem Sockel. Im Hintergrund befinden sich Pflanzen und Bäume.
Scherben bringen Glück!?

Geschichte(n) rund ums weiße Gold

Im 17. Jahrhundert schätzten Adlige und reiche Bürger dünnwandige und üppig gestaltete Dinge aus schwanenweißem Porzellan, die eine Zierde jeder Tafel waren. Doch das Geheimnis der Herstellung hüteten in jener Zeit die fernen Länder Ostasiens. Wie gelang es schließlich in Dresden, das europäische Hartporzellan zu entwickeln? Geschichten und Anekdoten ranken sich um seine Erfindung und das Streben, sächsischem Porzellan Weltgeltung zu verschaffen.

  • Mit Lutz Reike, Museen der Stadt Dresden
  • Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 10. Jun
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Ein Mann steht in historischer Kleidung mit Zylinder und Spazierstock neben einem kleinen Brunnen in einer Gartenumgebung. Im Hintergrund sind ein Gebäude mit Ziegeldach und grüne Pflanzen zu sehen.
»Im Klange meiner Lieder findet ihr mich wieder ...«

Aus dem Leben von Carl Maria von Weber

»Weber, sind Sie denn wirklich ein berühmter Mann?!«, soll der Intendant des Dresdner Hoftheaters Wolf Adolf August von Lüttichau seinen Kapellmeister Weber gefragt haben, als er erkannte, dass dieser in Berlin enthusiastisch gefeiert wird. Bis es dazu kommen konnte, musste Weber in seinem Leben viele Hindernisse überwinden. Folgte er in dieser Zeit stets »beharrlich« seinem Ziel – wie er es in den Statuten des »Harmonischen Vereins« formulierte – oder geriet er manchmal auch auf Abwege?

Begleiten wir den Komponisten auf seinem Lebensweg anhand der lebendigen Schilderungen seines Sohnes Max und neuester Erkenntnisse aus der von Christoph Schwandt verfassten Biographie Webers.

  • Mit Lutz Reike (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).