
Improtheater im Museum
Ein Kunstparcours der anderen Art
Durch Improvisationstheater erweckt das Ensemble Yes oder Nie! mit dem Publikum die Geschichten, die in den Bildern und Objekten der ständigen Ausstellung stecken, zum Leben. Zusammen mit Worten, Gestik und Musik entstehen improvisierte, spontane Szenen, die den Moment des Bildes einfangen, illustrieren oder ganz neu interpretieren. Alles ist möglich!
- Eintritt 15 €, ermäßigt 6 €
- Reservierung auf www.yesodernie.de

Filmmusik und ihre Wirkung
Vortrag zu alten und neuen Tendenzen der Filmmusik als erzählerisches und emotionales Mittel
Der Vortrag handelt ausgehend von Literaturverfilmungen von musikalischen Mitteln, die dazu dienen können, den Inhalt eines Filmes sowie seine Wirkung auf das Publikum zu beeinflussen. Dabei kommen offensichtliche Aspekte zur Sprache, z. B. auf welche Art Empathie, Einfühlung oder Distanz erzeugt werden, aber auch hintergründig Wirkendes, z. B. zur Imagination von raumzeitlicher Kontinuität oder versteckte Anspielungen auf die Lebenswirklichkeit des Publikums.
- Mit Prof. Robert Rabenalt
- Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Konzert für zwei Hundertjährige
100 Jahre György Kurtág | 100 Jahre moderne Leier
Musik von der Renaissance bis zur Gegenwart
Finissage der Sonderausstellung »Otto Altenkirch. Landschaft – Alla Prima«
- Mit Emily Yabe (Leier) und Letizia Turini (Flöte)
In Zusammenarbeit mit El Perro Andaluz

Die Familie von Kaskel
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Die spannenden Biografien der Familienmitglieder der Kaskels werden vom 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein vorgestellt.
- Mit Dr. Matthias Donath (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Über das Ankommen: »Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt«
Lesung mit Gundula Brunner, den ABC-Tischen und dem Internationalen Schreibcafé
Viele Menschen fragen sich derzeit, welchen Wert der Zusammenhalt in Deutschland hat. Wie wird Zugehörigkeit und Teilhabe ermöglicht - welchen Beitrag leisten Einzelne dafür? Ein Perspektivwechsel raus aus den eigenen Erfahrungswelten bietet mögliche Antworten auf diese Fragen.
Mit dem Buch »Was es bei einem Picknick mit Deutschen zu beachten gilt« eröffnet die Autorin Gundula Brunner verschiedene Sichtweisen: In den Jahren 2023/24 hat sie ehemalige Mandantinnen und Mandanten aufgesucht und mit ihnen lange Gespräche geführt, in denen sie über ihre Lebenswege, Erfahrungen, Gedanken, Sehnsüchte und ihr Verhältnis zur deutschen Gesellschaft erzählen.
Es sind 13 ganz persönliche, berührende Geschichten über das Ankommen von Migrant*innen in Deutschland, vor allem deren Erfahrungen in und mit ihrer neuen Gesellschaft. Insofern sind die Erzählungen ein Schlüssel für die hier Geborenen, über sich selbst und »unsere« Gesellschaft nachzudenken.
Einen weiteren Blickwechsel bieten die an diesem Abend vorgetragenen und mehrsprachig präsentierten Texte des Internationalen Schreibcafés vom Familienleben e. V. und der ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden e.V. Mit Tiefgang und Augenzwinkern gehen sie der Frage nach, was das Ankommen in Dresden für Einzelne bedeutet.
Mit einem kleinen Imbiss und Gesprächen feiern wir Zusammenhalt und Teilhabe unserer Projekte.
Gundula Brunner wurde 1970 in Dresden geboren. Sie absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung, studierte im Anschluss Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften in Mainz und Modena. Es folgten Auslandsaufenthalte in Rom und San Francisco. Seit 2001 arbeitet sie als selbständige Rechtsanwältin vorwiegend für Migrationsrecht in Dresden.
- Kooperationspartner: Museen der Stadt Dresden, ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden e. V. und das Internationale Schreibcafé des Familienleben e. V.

Kompositionen der Familie von Kaskel
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Mehrere Mitglieder der Familie von Kaskel wirkten als Komponisten, darunter Sophie Gräfin von Baudissin, geborene Kaskel (1817–1894), Carl Freiherr von Kaskel (1797–1874) sowie dessen Enkelsohn gleichen Namens Carl von Kaskel (1866–1943). Von letztgenanntem wurden vier Opern am Sächsischen Staatstheater aufgeführt. Ihre Kompositionen sind vollkommen in Vergessenheit geraten und erklingen erstmalig seit mehr als hundert Jahren wieder.
- Frank Blümel (Tenor) und Marc Kirsten (Hammerflügel)
- Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Wilhelm Gottlieb Becker
Leben und gartentheoretisches Werk
Wilhelm Gottlieb Becker (1753–1813) zählte zu den bedeutenden Figuren der deutschen Spätaufklärung und war einer der aktivsten Gartenpublizisten um 1800. Er trieb die Diskussion um die Weiterentwicklung einer landschaftlichen Gartenkunst in Deutschland maßgeblich voran. Der Vortrag erhellt Beckers Person, seine gartentheoretischen Werke und Ansätze, die heute weitestgehend in Vergessenheit geraten sind. Zudem werden Schlaglichter auf sein Dresdner Netzwerk geworfen, da er u. a. dem »Körner-Kreis« angehörte.
- Mit Dr. Anja Gottschalk (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit der Dresdner Goethe-Gesellschaft e. V.

Nietzsche global. In 80 Übermenschen um die Welt
Lesung und Diskussion mit Professor Elmar Schenkel
Kein anderer Philosoph scheint eine so große Anziehungskraft zu haben wie Friedrich Nietzsche. Der ganze Globus hat sich an ihm abgearbeitet: Künstlerinnen wie Poeten, Politiker, Philosophinnen oder Popstars. Elmar Schenkel begibt sich auf Spurensuche der Nietzsches, die in den letzten 150 Jahren in vielen Kulturen der Welt entstanden sind – und erfährt viel über Menschen und Gesellschaften.
Evangelische Erwachsenenbildung Dresden, Evangelische Akademie Sachsen in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden
- Moderation: Dr. Panja Lange
- Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

Mammutjagd in Prohlis?
Eine Spurensuche
Vor 40.000 Jahren durchstreiften Tausende Wollhaarmammuts die grünen Ebenen des heutigen Dresden-Prohlis. Jahrtausende später begann die Suche nach ihren Spuren. Der Experimental-Archäologe Mario Sempf begibt sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit: in alte Dresdner Archive und bis an die holländische Nordsee. Dabei stößt er auf überraschende Geschichten rund um die Mammutfunde von Prohlis.
Was erzählen uns die Mammutfunde über das Leben in der Eiszeit und das damalige Klima im heutigen Dresdner Raum? Und welche Erkenntnisse können wir daraus für unsere eigene Zukunft gewinnen?
- Mit Mario Sempf, Dresden

Jüdische Komponisten in Dresden
Zum Jahr der jüdischen Kultur
Über Jahrhunderte wirkten jüdische Musiker und Komponisten in Dresden. Das Ensemble Mediterrain stellt einige ihrer Werke gemeinsam mit Dr. Agatha Schindler als Moderatorin vor.
- Mit dem Ensemble Mediterrain und Dr. Agatha Schindler (Moderation)
- Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
- In Kooperation mit dem Sächsischen Musikverein e. V.

Die Gräfin Cosel durch die polnische Doppelbrille
Die Verfilmung des Kraszewski- Romans von Regisseur Jerzy Antczak aus dem Jahr 1968
Die Sachsen ‑ Trilogie von Józef Ignacy Kraszewski inspirierte Regisseure auf beiden Seiten der polnisch-deutschen Grenze dazu, Filme über die Zeit der Herrschaft der Wettiner am sächsisch-polnischen Hof zu drehen. Dem bekannten Kultfilm »Sachsen, Glanz und Preußens Gloria« ging eine polnische Produktion aus dem Jahr 1986 voraus. Bernd Karwen verrät, unter welchen Umständen der Regisseur Jerzy Antczak die polnische Version von »Gräfin Cosel« drehte und wer die Rolle besetzte.
- Mit Bernd Karwen, Leipzig
- Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Sängerinnen der Dresdner Künstlerfamilie von Schuch
Der Name Schuch ist der Musikwelt nicht nur durch den Dresdner Dirigenten und Generalmusikdirektor der Hofoper, Ernst Edler von Schuch, ein Begriff. Auch seine Gattin Clementine von Schuch-Proska, die Töchter Käthe und Liesel sowie die Enkelin, ebenfalls Clementine genannt, hinterließen als gefeierte Sängerinnen ihre Spuren in der Musikgeschichte.
Bernhard Hansky, selbst Sänger u. a. an der Semperoper Dresden, beleuchtet in seinem Vortrag die Lebenswege dieser faszinierenden Künstlerinnen, deren Wirken sich über mehr als ein Jahrhundert Musikgeschichte erstreckt.
- Mit Bernhard Hansky (Vortrag)
- Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).