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Datum

Mi / 10. Jun
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Ein Mann steht in historischer Kleidung mit Zylinder und Spazierstock neben einem kleinen Brunnen in einer Gartenumgebung. Im Hintergrund sind ein Gebäude mit Ziegeldach und grüne Pflanzen zu sehen.
»Im Klange meiner Lieder findet ihr mich wieder ...«

Aus dem Leben von Carl Maria von Weber

»Weber, sind Sie denn wirklich ein berühmter Mann?!«, soll der Intendant des Dresdner Hoftheaters Wolf Adolf August von Lüttichau seinen Kapellmeister Weber gefragt haben, als er erkannte, dass dieser in Berlin enthusiastisch gefeiert wird. Bis es dazu kommen konnte, musste Weber in seinem Leben viele Hindernisse überwinden. Folgte er in dieser Zeit stets »beharrlich« seinem Ziel – wie er es in den Statuten des »Harmonischen Vereins« formulierte – oder geriet er manchmal auch auf Abwege?

Begleiten wir den Komponisten auf seinem Lebensweg anhand der lebendigen Schilderungen seines Sohnes Max und neuester Erkenntnisse aus der von Christoph Schwandt verfassten Biographie Webers.

  • Mit Lutz Reike (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Fr / 12. Jun
20:00
Ausgebucht
PLATTE01 Cropped Edit
WOHNEN IN SCHICHTEN

Werkstattaufführung des B:Clubs PLATTE

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Die »PLATTE« hat oft keinen guten Ruf: grau, monoton, viele Menschen auf engem Raum und damit verbundene Probleme. Doch in der DDR war eine Wohnung im Plattenbau heiß begehrt – und ist die Platte heute nicht schon wieder Kult? 

In Kooperation mit dem Stadtmuseum haben die Teilnehmer*innen des B:Clubs des Staatsschauspiels Dresden ihren eigenen Blick auf Plattenbauten und die Sonderausstellung entwickelt. Sie haben Szenen gesammelt, persönliche Erfahrungen archiviert, Assoziationen erforscht und in die Zukunft geträumt. 
Was haben wir früher mit der Platte verbunden und was verbinden wir heute damit? Wie müsste eine Plattenbauwohnung gestaltet sein, damit wir hier wohnen möchten? Wie geht es in Zukunft mit dem industriellen Wohnungsbau weiter? Und wie werden kommende Generationen auf das Wohnen in Großtafelbauweise blicken?

Die Werkstattaufführung WOHNEN IN SCHICHTEN lädt das Publikum zu einem theatralen Rundgang durch die Ausstellung mit Perspektiven auf und aus der Platte ein.

Foto: Teilnehmer*innen des B:Clubs in der Installation »Plattenbau Vertigo« von Annett Zinsmeister (2025/26)

Sa / 13. Jun
17:00
Mit Anmeldung
AI generated: The image shows a woman sitting in a garden with yellow flowers and holding a wooden wind instrument. She is smiling at the camera and green plants are visible in the background.
Weber und seine Zeitgenossen

Zum 200. Todestag Carl Maria von Webers

Die virtuose Klarinettistin und Flötistin Susanne Ehrhardt entführt mit Marlies Jacob am Hammerflügel in die Welt der romantischen Kammermusik. Werke verschiedener Komponisten rund um Carl Maria von Weber erklingen anlässlich des Weber-Jahres.

  • Mit Susanne Ehrhardt (Flöte und Klarinette) und Marlies Jacob (Hammerflügel)
  • Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Sa / 13. Jun
20:00
Ausgebucht
PLATTE01 Cropped Edit
WOHNEN IN SCHICHTEN

Werkstattaufführung des B:Clubs PLATTE

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Die »PLATTE« hat oft keinen guten Ruf: grau, monoton, viele Menschen auf engem Raum und damit verbundene Probleme. Doch in der DDR war eine Wohnung im Plattenbau heiß begehrt – und ist die Platte heute nicht schon wieder Kult? 

In Kooperation mit dem Stadtmuseum haben die Teilnehmer*innen des B:Clubs des Staatsschauspiels Dresden ihren eigenen Blick auf Plattenbauten und die Sonderausstellung entwickelt. Sie haben Szenen gesammelt, persönliche Erfahrungen archiviert, Assoziationen erforscht und in die Zukunft geträumt. 
Was haben wir früher mit der Platte verbunden und was verbinden wir heute damit? Wie müsste eine Plattenbauwohnung gestaltet sein, damit wir hier wohnen möchten? Wie geht es in Zukunft mit dem industriellen Wohnungsbau weiter? Und wie werden kommende Generationen auf das Wohnen in Großtafelbauweise blicken?

Die Werkstattaufführung WOHNEN IN SCHICHTEN lädt das Publikum zu einem theatralen Rundgang durch die Ausstellung mit Perspektiven auf und aus der Platte ein.

Foto: Teilnehmer*innen des B:Clubs in der Installation »Plattenbau Vertigo« von Annett Zinsmeister (2025/26)

Di / 23. Jun
19:00
AI generated: The image shows a woman with red hair and red earrings smiling at the camera. She is wearing a grey T-shirt and is standing in an interior space.
Kateřina Tučková»Weißwasser« / »Bílá voda«

Ein halb verfallenes barockes Kloster direkt an der polnischen Grenze, in einem der entlegensten Winkel Tschechiens. Dort internierte der sozialistische Machtapparat von 1950 bis 1989 Angehörige von Frauenorden aus der ganzen Republik, während deren Heimatklöster aufgelöst wurden. Zeitweise lebten bis zu 400 Nonnen gleichzeitig in diesem sogenannten »Wartesaal des Himmels«. Verachtet von der sozialistischen Gesellschaft mussten die Ordensfrauen Zwangsarbeit verrichten, unter widrigsten Bedingungen, oft von vermeintlichen Helfern bespitzelt. Ziel war die Ausrottung des Christentums im Land. Dennoch: Statt sich dem Druck zu beugen, verteidigten die Frauen ihren Glauben nur noch fester. Sie rückten als Gemeinschaft im Geiste zusammen und schafften es, auch in größter Not und unter schlimmsten Repressalien den Grundsatz der Nächstenliebe zu verfolgen.

»Bílá voda« ist nicht nur die Geschichte einer für die sozialistischen Staaten beispiellosen Säuberung, sondern auch der fiktiven jungen Ordensfrau Evarista, die zur katholischen Priesterin geweiht wird und als solche praktiziert, bis sie der Papst nach der Samtenen Revolution exkommuniziert. Erzählt wird die Geschichte in der Gegenwart aus Sicht der Journalistin Lena Lagnerová, die aufgrund psychischer Probleme den Rückzugsort für gefallene Frauen in der Abgeschiedenheit aufsucht und nach und nach die Geschichten der Vergangenheit ans Licht bringt. Zehn Jahre hat die Schriftstellerin Kateřina Tučková in Archiven recherchiert und unzählige Originaldokumente gesichtet, die zum Teil unverändert in den Roman eingeflossen sind. 

»Bílá voda« ist ein Roman über die – selbst im ehemaligen Ostblock – beispiellose Unterdrückung von Ordensleuten während des Sozialismus. Gleichzeitig thematisiert der Roman die Rolle der Frau in der katholischen Kirche und ist damit ein sehr aktuelles Werk. 

Für dieses Buch wurde Kateřina Tučková mit dem Staatspreis für Literatur der Tschechischen Republik ausgezeichnet. Vorliegende Übersetzung ist ein Auszug aus dem Roman, der noch nicht auf Deutsch erschienen ist.

Kateřina Tučková, geboren 1980 in Brno, zählt zu den populärsten und auflagenstärksten Autorinnen und Autoren in Tschechien. 

Sie ist Prosaautorin, Dramatikerin, Publizistin, promovierte Kunsthistorikerin und Ausstellungskuratorin. An der Masaryk-Universität in Brno studierte sie Bohemistik und Kunstgeschichte. In ihren Romanen erzählt sie fiktive Geschichten, die von akribisch recherchierten, realen Fakten inspiriert sind. Sie erhielt den Josef-Škvorecký-Preis, den Preis für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte des Instituts für das Studium totalitärer Regime sowie die Preise Magnesia Litera und Tschechischer Bestseller. Ihre Bücher sind in zwanzig Sprachen übersetzt.

Die Autorin wird das Buch im Gespräch mit der Moderatorin Šárka Atzenbeck vorstellen. Die Übersetzerin Martina Lisa wird dolmetschen und die Auszüge auf Deutsch lesen.

  • Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €
Mi / 24. Jun
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein Porträt eines Mannes in historischer Kleidung mit dunklem Haar und einem feinen, weißen Rüschenhemd. Der Hintergrund ist einfarbig und schlicht gehalten.
»Der Goldne Topf«

Lesung mit musikalischer Begleitung

E. T. A. Hoffmanns Meisterwerk, das die Stadt Dresden in besonderem Maße literarisch verewigte, wird anlässlich des 250. Geburtstages des Genies gelesen. Gitarrenklänge umrahmen die märchenhafte Handlung.

Erleben Sie eines der bekanntesten Werke von E. T. A. Hoffmann!

  • Mit Lutz Reike (Lesung) und Elke Jahn (Gitarre)
  • Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Sa / 27. Jun
16:00
Freischütz Tischtheater
»Der Freischützfür Jung und Alt«

Romantische Oper als Tischtheater

Tischtheater haben eine lange Tradition, die bis in spätromantische Salons und die Wohnzimmer des Biedermeier zurück reicht: Im kleinen Kreis spielte man sich zur Unterhaltung vor, was es sonst nur auf den großen Opern- und Theaterbühnen zu erleben gab. Ein solch intim-romantisches Erlebnis der besonderen Art verspricht »Der Freischütz für Jung und Alt«, denn romantisch ist an diesem Nachmittag nicht nur die Oper, die im klingenden Mini-Theater von zwei Schauspielern präsentiert wird, sondern auch der Rahmen, in dem sich das Publikum um einen Tisch versammelt: Ort der Aufführung ist das Carl-Maria-von Weber Museum in Hosterwitz, der ehemalige Sommersitz des Komponisten, dessen 200. Todestag wir 2026 begehen. Und möglicherweise spielt das Geschehen um Max, Agathe, Kaspar und Samiel, um Probeschuss und Freikugeln, sogar auf dem Tisch, an dem Weber seinen »Freischütz« einstmals komponierte? Lassen Sie sich verzaubern von einer traditionellen Theaterform mit Charme!

  • Mit Künstlern der Landesbühnen Sachsen
So / 28. Jun
15:00
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»Wassermädchen«

Ein lyrisches Programm über den Sinn des Daseins

Poesie, Natur, Märchen und Landschaft vereinen sich zu einem einzigartigen Performance-Theaterstück, dass den Garten des Webermuseum romantisch verzaubern wird. Mit Gedichten aus zwei Jahrhunderten, Texten zum Nachdenken und improvisatorischer Frische fängt die Pegasus-Theaterschule die Atmosphäre der Elbhänge ein.

  • Mit Mitgliedern der Pegasus-Theaterschule Dresden
So / 28. Jun
16:00
Freischütz Tischtheater
»Der Freischützfür Jung und Alt«

Romantische Oper als Tischtheater

Tischtheater haben eine lange Tradition, die bis in spätromantische Salons und die Wohnzimmer des Biedermeier zurück reicht: Im kleinen Kreis spielte man sich zur Unterhaltung vor, was es sonst nur auf den großen Opern- und Theaterbühnen zu erleben gab. Ein solch intim-romantisches Erlebnis der besonderen Art verspricht »Der Freischütz für Jung und Alt«, denn romantisch ist an diesem Nachmittag nicht nur die Oper, die im klingenden Mini-Theater von zwei Schauspielern präsentiert wird, sondern auch der Rahmen, in dem sich das Publikum um einen Tisch versammelt: Ort der Aufführung ist das Carl-Maria-von Weber Museum in Hosterwitz, der ehemalige Sommersitz des Komponisten, dessen 200. Todestag wir 2026 begehen. Und möglicherweise spielt das Geschehen um Max, Agathe, Kaspar und Samiel, um Probeschuss und Freikugeln, sogar auf dem Tisch, an dem Weber seinen »Freischütz« einstmals komponierte? Lassen Sie sich verzaubern von einer traditionellen Theaterform mit Charme!

  • Mit Künstlern der Landesbühnen Sachsen
So / 28. Jun
18:00
Mit Anmeldung
Vocal Concert Dresden Bernd Bolitschew 620x310 5 620x310
»Natur und Liebe ...«

Werke von Weber, Brahms und anderen

Carl Maria von Weber schrieb mehrere Kantaten zum Dresdner Elbhang, u. a die Kantate »Natur und Liebe« nach einem Text von Friedrich Kind. Vocal Concert wird dieses Werke mit weiteren Werken der Romantik zu Gehör bringen. Auch Ausschnitte aus Brahms »Liebeslieder-Walzer« werden erklingen – perfekt um einen Abend am Elbhang zu genießen!

  • Mit Vocal Concert, Leitung: Peter Kopp
So / 5. Jul
14:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine Person mit kurzen Haaren und Brille, die ein rosa Oberteil trägt. Im Hintergrund sind Pflanzen und eine Glasfront zu sehen.
Salziger WeinAntje Göhler liest und präsentiert ausgewählte Schachpartien

Lesung & Schachspiel

Die promovierte Germanistin und DDR-Schachmeisterin von 1988, Antje Göhler, liest aus ihrem 2023 erschienenen Roman. Er erzählt von den ersten Liebeserfahrungen der Ost-Berlinerin Bettina, die in ihrer Freizeit in Schachvereinen trainiert. Die Autorin gibt aber nicht nur Einblicke in ihr Buch, sondern stellt auch ausgewählte Schachpartien vor. 

Im Anschluss haben Sie Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Ein Blitzschachturnier richtet sich an Vereinsspielerinnen und -spieler. Parallel werden freie Partien für Hobbyspielerinnen und -spieler angeboten, die Schach in entspannter Atmosphäre kennenlernen möchten.

  • Mit Dr. Antje Göhler und dem Förderverein Schach Wolfgang Uhlmann e. V.
  • Dauer: 3,5 h
Do / 27. Aug
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine Bronzestatue eines Mannes in traditioneller Kleidung, der ein Teleskop hält. Die Statue steht auf einem steinernen Sockel mit Gravuren und befindet sich in einem parkähnlichen Umfeld.
Chinas Astronomie-Geschichte, Teil 1

Beiträge deutscher Jesuiten zur Entwicklung der Astronomie in China

Als europäische Jesuiten im 16. Jahrhundert ihre Missionstätigkeit in China begannen, kamen sie in ein Reich mit Jahrtausende altem astronomischem Wissen. Mit ihren Bestrebungen verbreiteten sie auch weiterreichende Erkenntnisse aus Europa, was fundamentale Folgen für die Entwicklung der Sternenkunde im Reich der Mitte hatte. Gerade deutsche Jesuiten spielten hierbei eine wesentliche Rolle.

  • Mit Dr. Xian Wu