Vielfalt zeigen,
Bildung erleben

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Datum

Mi / 18. Mär
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine Nahaufnahme eines stilisierten, tiefroten Blütenknospenansatzes an einem grünen Stängel. Im Hintergrund sind unscharfe, grüne Blätter zu sehen.
Goethe, Brasilien und die brasilianische Malvengattung Goethea

Goethe war einer der großen Brasilienkenner seiner Zeit. Die einzige Pflanzengattung, die nach Goethe benannt ist, ist die brasilianische Malvengatung Goethea. Goethe schrieb an Nees von Esenbeck im März 1826: »Hiezu füge noch eine Bitte um einige Abdrücke der Goethea, welche ich möchte illuminieren lassen.« 

Gern empfing er in Weimar Brasilianisten und Brasilienreisende wie Martius, Eschwege und Sternberg. Auch Madame Vogel aus Dresden wurde gern in Weimar empfangen, umso mehr, da sich eine berühmte Brasilienreisende in ihrer Begleitung befand.

  • Mit Sylk Schneider (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Do / 19. Mär
19:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine Reihe von Holztheatersitzen mit blauen Polstern, wobei einer der Sitzplätze mit der Nummer 4 gekennzeichnet ist. Die Sitze sind in einer Reihe angeordnet und wirken klassisch und gepflegt.
Jüdisches Leben im deutschen Film nach 1945ein kritischer Überblick

Kleine Filmakademie im Museumskino Ernemann VII B

Die Filmakademie untersucht Darstellungen jüdischen Lebens im deutschen Film nach 1945. Im Rahmen des Einführungsvortrages werden die politischen und ideologischen Kontexte der Entstehungszeit der ausgewählten Filme und die jeweiligen Geschichts-narrative erläutert, und zwar für die unmittelbare Nachkriegszeit (1945-49), für die DDR, die BRD und für die Zeit nach der Wiedervereinigung. 

Dabei geht es weniger um eine einheitliche »jüdische Identität« als um historisch wechselnde Zuschreibungen und Sichtbarkeiten, die jeweils im Spannungsfeld von Erinnerungspolitik, Schuldabwehr, Staatsideologie und gesellschaftlicher Selbstvergewisserung entstanden sind. Die ausgewählten und vorgestellten Filme zeigen jüdische Figuren nicht nur als Individuen, sondern auch als Projektionsflächen der jeweiligen gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus, Verfolgung und Nachgeschichte.

  • Vortrag mit zahlreichen Filmbeispielen von Dr. Karsten Fritz und Markus Jüngling
  • Eintritt 3 €
  • Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
So / 22. Mär
15:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt zwei Personen, die sich mit Musikinstrumenten beschäftigen; eine Person steht und hält eine Blockflöte, während die andere sitzt und eine große Laute spielt. Die Szene vermittelt eine musikalische Zusammenarbeit oder Aufführung.
Eine kurze Geschichte des Barock

Mit dem Duo La Vigna

In Italien entwickelte sich ein neuer Stil. Sänger schilderten affektreich die Gemüts- und Seelenverfassungen ihrer Rollen, Instrumentalisten traten als improvisierende Virtuosen in den Vordergrund. Garant dieser freien solistischen Entfaltung war der Generalbass, der von einfachen Akkorden zur gleichwertigen Stimme avancierte. Von schlichten, frühbarocken Fundamentakkorden über Corellis hochgelobte »schöne Bässe« bis zu Bachs kontrapunktischem Prunkstil zeichnen wir klingend und erläuternd die musikalische Geschichte des Barock nach.

  • Mit dem Duo La Vigna (Theresia Stahl, Blockflöten; Christian Stahl, Laute/Theorbe)
  • Eintritt: 15 €, ermäßigt 12 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Do / 26. Mär
18:00
KI generiert: Das Bild zeigt ein Porträt eines Mannes mit lockigem, blondem Haar, der nachdenklich dreinschaut und seinen Kopf auf eine Hand stützt. Er trägt einen dunklen Anzug mit weißem, rüschenverziertem Hemd.
Ein Bild von einem MannSchillerporträts in der Kunst

Veranstaltung im Stadtbezirksamt Loschwitz

Obwohl es nicht viele Schillerbildnisse gibt, sind Schillerlocken und Schillerkragen fast schon sprichwörtliche Wendungen. Als ikonisch gelten die Nase von Schiller und seine Denkerstirn. Dies prägt unser Schillerbild bis heute. Dr. Franziska Jenrich-Tran, Leiterin des Leipziger Schillerhauses, und Christian Hofmann vom Schillerhaus Rudolstadt erläutern anhand zahlreicher Abbildungen, wie es dazu kam. Gezeigt werden neben bekannten Schillerdarstellungen auch weniger bekannte. Ergänzt wird der Vortrag mit kunsthistorischen Erklärungen und Deutungen zum Schillerbild.

  • Mit Dr. Franziska Jenrich-Tran (Leipzig) und Christian Hofmann (Rudolstadt)
  • Veranstaltung im Stadtbezirksamt Loschwitz, Grundstraße 3, 01326 Dresden

Eine Veranstaltung des Schiller & Körner in Dresden e. V.

Do / 26. Mär
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt eine Steinskulptur, bei der die Sonne durch einen Spalt zwischen den Steinen scheint. Die Skulptur ist von einem gepflasterten Kreis umgeben, und im Hintergrund sind Bäume zu sehen.
Die Sonnenheiligtümer der Oberlausitz

In der Oberlausitz gibt es geheimnisvolle Orte, die seit Jahrhunderten im Zeichen der Sonne stehen. Die sogenannten Sonnenheiligtümer erzählen die Geschichten uralter Kultstätten, astronomischer Beobachtungen und von der tiefen Verbindung des Menschen mit der Natur. Im Jahr 2008 gründete sich in der Sternwarte Sohland die Fachgruppe Archäoastronomie, die sich seitdem ganz der Erforschung des Phänomens widmet.

  • Mit Ralf Herold, Sohland/Spree
Sa / 28. Mär
11:00 & 15:00
Mit Anmeldung
Such Dir Was Aus Aber Beeil Dich Taschenbuch Nadia Budde Kopie
Lesung und Workshop mit Nadia Budde

Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren

In der Lesung stellt Nadia Budde ihr Buch »Such dir was aus, aber beeil dich« vor. Darin beschreibt die Autorin ihre Kindheit, die sie sowohl auf dem Land bei ihren Großeltern als auch im Neubaugebiet in der Stadt verbracht hat. Im Alter von 12 Jahren zog sie nach Berlin-Marzahn, dem größten und bekanntesten Neubaugebiet Ostdeutschlands. 

Im Anschluss an die Lesung findet mit der Autorin und Grafikerin ein Workshop statt. Darin können die Kinder eigene Geschichten über ihr Zuhause und dort spielende Abenteuer erfinden und diese dann in einen eigenen Mini-Comic verwandeln.

  • Mit Nadia Budde (deutsche Grafikerin und Kinderbuchautorin)
  • Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren (max. 2 Erwachsene)
  • Teilnahme kostenfrei zzgl. Museumseintritt
  • Anmeldung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Do / 9. Apr
19:00
KI generiert: Das Bild zeigt einen großen, orangefarbenen Schwerlast-Lkw von FAUN auf einer Baustelle. Eine Person steht neben dem Fahrzeug und lehnt sich an die Vorderseite.
ДружбаTrasse der Freundschaft

Die Druschba-Trasse war in den 1970er Jahren ein zentrales Projekt der DDR-Jugendorganisation FDJ zum Bau einer Erdgasleitung in der Sowjetunion (heutige Ukraine). Die rund 550 Kilometer lange Strecke ermöglichte den Erdgasimport in die DDR und bot tausenden jungen DDR-Bürgern gute Verdienstmöglichkeiten. Einer, der dieses Abenteuer wagte, berichtet.

  • Mit Volkmar Langer, Dresden
Sa / 11. Apr
17:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine Frau in einem Schwarz-Weiß-Porträt, die in die Kamera schaut. Der Hintergrund ist unscharf und der Fokus liegt auf ihrem Gesicht und Ausdruck.
»Wie Duft der Rosen«

Lieder der Romantik

Die Dresdner Altistin Britta Schwarz widmet sich einfühlsam mit dem renommierten Liedbegleiter Frank Immo Zichner am Hammerflügel einem Liederkranz der Romantik. Lassen Sie sich von wunderbaren Melodien bezaubern!

  • Mit Britta Schwarz (Gesang) und Frank Immo Zichner (Hammerflügel)
  • Eintritt: 15 € / ermäßigt 13 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 15. Apr
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein klassisches Porträt eines jungen Mannes mit ernstem Ausdruck und leicht abgewandtem Blick. Er trägt elegante, historische Kleidung inklusive eines weißen Halstuchs.
»Das Heulen der Füchse und Wölfe«

Caspar David Friedrich und Heinrich von Kleist

Der Maler Caspar David Friedrich und der Schriftsteller Heinrich von Kleist lebten in Dresden nur wenige hundert Meter voneinander entfernt. Sie kannten und schätzten sich; Kleist hat Friedrich mehrfach öffentlich verteidigt. Der renommierte Kleist-Forscher Hans-Jochen Marquardt spürt der Beziehung der beiden Genies nach.

  • Mit PD Dr. Hans-Jochen Marquardt (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 15. Apr
19:00
AI generated: The image shows a person with glasses and short, blonde hair sitting on a green, architecturally interesting structure. The surroundings look modern and minimalist.
Nancy Hünger

»Wir drehen dem Meer unsere Rücken zu«

Er – ein Fluchttier, immer auf dem Sprung, getrieben von einer Angst, die er nicht zugeben kann. Sie – auf der Suche nach Geborgenheit, nach Zugehörigkeit, nach einem Gegenüber, das bleibt. Zwei Menschen, die sich berühren, verhaken, verlieren – und nicht voneinander lassen. Auf einer kanarischen Insel, der erbarmungslosen Sonne ausgesetzt, reiben sie sich aneinander ab. Diese Liebe ist eine Entscheidung. Ein Trotzdem. Ein Jetzt erst recht. Doch wie viel Reibung hält Nähe aus? Und wie entkommen wir den Mustern, die tief in der Haut sitzen: der Härte, die von Männern erwartet wird, der Anpassung, die Frauen gelernt haben?

Nancy Hünger schreibt über Scham und Stolz, Entfremdung und Anziehung. Über das Unmögliche und das Trotzdem.

»Ein außerordentliches Buch, und dabei so selbstverständlich in allem, dass man gar nicht merkt, wie literarisch es ist. Es lebt von seiner Unerschrockenheit und Rückhaltlosigkeit.« — Ingo Schulze

  • Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €

Eine Kooperation der Literarischen Arena e.V., der Evangelischen Akademie Sachsen und der Museen der Stadt Dresden. 

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

So / 19. Apr
15:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt ein klassisches Gemälde einer Frau in einem prunkvollen, goldenen Rahmen vor einem roten Hintergrund. Die Frau trägt ein blaues Kleid und hat eine elegante Frisur.
Mythos Gräfin Cosel

Zur Rezeptionsgeschichte der Anna Constantia von Brockdorff (1680–1765)

Sie war die berühmteste Geliebte des sächsischen Kurfürsten und Königs von Polen, August dem Starken, und verkörpert symbolisch die für Sachsen so fruchtbare Epoche des Augusteischen Barocks mit der sächsisch-polnischen Union. Die Schönheit, der Charme und Witz der Gräfin Cosel wurden gepriesen. Doch wie bei wenigen anderen Personen in der Geschichte Sachsens vermischten sich bei ihr Wahrheit und Fiktion, Legende und Realität – der perfekte Nährboden für einen Mythos, an dessen Entstehung die Gräfin selbst beteiligt war.

  • Mit Jens Gaitzsch, SBG Sachsen gGmbH, Burg Stolpen
  • Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).
Mi / 22. Apr
18:00
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine lächelnde Person mit Brille, die von grünen Blättern und rosa Blüten umgeben ist. Die Person trägt einen schwarzen Schal und einen orangefarbenen Akzent, was einen Kontrast zur natürlichen Umgebung bildet.
»Ein romantischer Wirrwarr«

Katrin Rönnebeck ‚erOpert‘ Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen«

»Hoffmanns Erzählungen« gehört zu den faszinierendsten Rätseln der Operngeschichte. Der Komponist Jacques Offenbachs verstarb noch vor der Uraufführung und hinterließ ein vielgestaltiges Opernfragment. In dem Werk mischen sich groteske und unheimliche Elemente aus den Novellen E. T. A. Hoffmanns mit der Biographie des Dichters zu einer bizarren Traumwelt. Merkwürdig wechseln die Figuren ihre Identitäten, verfolgen dämonische Gegenspieler unerbittlich alle Liebesversuche und zerrinnen gerade entstandene Lebensmöglichkeiten unversehens zu Nichts – schnell kann man zwischen Dichtung und Wahrheit, zwischen Fiktion und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden. Dazu die herrliche Musik Offenbachs, die permanent zwischen Operette und großer Oper schwankt und zum genauen Hinhören einlädt. 

  • Mit Katrin Rönnebeck (Vortrag)
  • Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €
  • Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).